ASU begrüßt das aktuelle Urteil des Verfassungsgerichtes zur Erhebung von Studiengebühren

ASU begrüßt das aktuelle Urteil des Verfassungsgerichtes zur Erhebung von Studiengebühren
Arbeitsgemeinschaft Selbständiger Unternehmer e.V. (ASU)

(Verbandspresse, 26.01.2005 14:34)

(Berlin) - "Der Garant von Freiheit sitzt in Karlsruhe", kommentierte ASU-Präsident Max Schön den aktuellen Richterspruch des Bundesverfassungsgerichtes zu Studiengebühren. Die Karlsruher Richter eröffneten den Bundesländern die Möglichkeit, eigenständig über Studiengebühren zu entscheiden. Den Studierenden werde die Entscheidungsfreiheit eröffnet, ob und in welchem Maße sie in ihre Ausbildung investieren wollten. "Die Einführung von Studiengebühren wird den Wettbewerb zwischen den Hochschulen fördern und gleichzeitig zu einer höheren Leistungsorientierung bei den Studenten führen", so Max Schön. "Damit erhält Deutschland eine echte Chance, wirkliche Spitzenleistungen in Lehre und Forschung zu erreichen. Das ist vielleicht die wichtigste und weitreichenste Entscheidung in der Bildungspolitik Deutschlands"

"Investitionen in Bildung bedeuten nicht allein Investitionen in den Ausbildungsbereich, sondern ebenso Einsatz für neue Bildungsideen, Ausbildungsmethoden und Organisationsformen. In Deutschland könnte vieles in Bewegung geraten, wenn wir nur allen unseren Bildungseinrichtungen Finanz- und Personalautonomie gäben! Das kostet keinen Cent mehr, doch plötzlich gäbe es endlich auch bei uns einen kreativen Wettbewerb darum, wer besser ist", so Max Schön. Studierende, die direkte Ausbildungskosten zu tragen haben, würden stärker als bisher wirtschaftliche Überlegungen in ihre Entscheidungen aufnehmen und sich intensiver an den Chancen am Arbeitsmarkt orientieren. Auch verteilungspolitische Gründe sprächen für die Einführung von Studiengebühren: Eine Erstausbildung stelle eine Investition in Humankapital dar, daraus flössen zukünftige Erträge. Die Kosten der Investition trage bei Gebührenfreiheit bisher der Steuerzahler, während die Erträge dem studentischen Investor zugute kämen. Die Einführung von Studiengebühren würde diese Unlogik beseitigen.

Quelle/Kontaktadresse:
Arbeitsgemeinschaft Selbständiger Unternehmer e.V. (ASU)
Reichsstr. 17, 14052 Berlin
Telefon: 030/30065340, Telefax: 030/30065500

eMail: asu@asu.de
Internet: http://www.asu.de


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