Bremen muss Sanierungskurs konsequent fortführen
Handelskammer Bremen
(Verbandspresse, 24.01.2005 09:11)
(Bremen) - Nach Auffassung der Handelskammer ist die aktuelle Diskussion um eine Neuorientierung der bremischen Investitionspolitik für die Entwicklung des Standortes höchst schädlich. Gerade in der derzeit schwierigen Situation sei es unerlässlich, den bisher vom Senat verfolgten Kurs einer standortstärkenden Wirtschafts- und Investitionspolitik konsequent fortzuführen.
Nichts wäre in der jetzigen schwierigen Haushaltssituation so schädlich wie politische Instabilität, betonte die Handelskammer. Die Politik, insbesondere die Parteien, von denen die Große Koalition getragen wird, seien daher dringend aufgerufen, endlich wieder zur Sachpolitik zurückzukehren. Bremen könne es sich nicht leisten, den Sanierungskurs zu unterbrechen.
Dieser Kurs, so die Handelskammer, habe in den vergangenen Jahren spürbare Erfolge gebracht. So habe beispielsweise der bremische Mittelstand die in den Großunternehmen verloren gegangen Arbeitsplätze überkompensiert. Zwischen 1999 und 2003 seien in den mittelständischen Unternehmen in Bremen im Saldo über 8.500 neue sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze entstanden. Erfolgreich sei Bremen bei der Steigerung seiner Wirtschaftskraft, Einwohnerzahl, Steuerkraft sowie beim Strukturwandel zu einem Innovations- und Technologiestandort.
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