VPB begrüßt neue Förderprogramme für private Bauherren

VPB begrüßt neue Förderprogramme für private Bauherren
Verband privater Bauherren e.V. (VPB)

(Verbandspresse, 12.01.2005 16:31)

(Berlin) - „Vor allem private Bauherren und Immobilienkäufer profitieren von den neuen Angeboten der KfW Förderbank“, lobt Jürgen B. Schrader, Vorsitzender des Verbands Privater Bauherren (VPB). Seit 1. Januar 2005 engagiert sich das bundeseigene Institut mit drei neuen Förderprogrammen: Sie heißen „Wohnraum Modernisieren", „Solarstrom Erzeugen" und „Ökologisch Bauen".

Im Rahmen des Programms „Wohnraum Modernisieren" vergibt die KfW zinsgünstige Darlehen für alle Modernisierungsmaßnahmen im Wohnungsbestand, die zur Verminderung des Kohlendioxyd-Ausstoßes führen. Darunter fallen beispielsweise Fenstererneuerung, die Modernisierung der Sanitär- und Heizungsinstallationen, die Dämmung der Außenwände, des Daches und der Kellerdecke. „Wichtig bei allen Modernisierungen ist die Abstimmung der geplanten Maßnahmen auf das jeweilige Gebäude“, rät Jürgen B. Schrader. Nicht jede Dämmung passt auf jede Fassade. Falsche Dämmung kann zu Feuchteschäden im Haus führen und damit zu Schimmelbildung. „Dehalb ist es wichtig, sich vor jeder Modernisierung von einem erfahrenen Bausachverständigen beraten zu lassen. Er beherrscht die Bauphysik und weiß, welche Maßnahmen dem Haus und seinen Bewohnern nutzen und welche ihnen schaden.“

Mit Hilfe des Programms „Ökologisch Bauen“ forciert der Bund den Bau von Passivhäusern und den so genannten KfW-Energiesparhäusern 40 und 60. Das sind Wohnhäuser, deren Primärenergiebedarf im Jahresdurchschnitt nicht mehr als 40 beziehungsweise 60 Kilowattstunden pro Quadratmeter Gebäudenutzfläche beträgt und deren Wärmeverlust erheblich unter den Vorgaben der Energiesparverordnung bleibt. Damit das gelingt, müssen Haushülle und Heiztechnik optimal aufeinander abgestimmt werden. Das ist Aufgabe versierter Sachverständiger. „Das Energiesparhaus ist das Haus der Zukunft“, konstatiert VPB-Vorsitzender Schrader, „allerdings ist der Begriff „Passivhaus“ bisher gesetzlich nicht geschützt. Jeder Bauträger kann ihn im Vertrag versprechen. Bauherren müssen deshalb vorsichtig sein und sich neben dem Begriff „Passivhausstandard“ im Vertrag unbedingt konkrete Heiz- und Verbrauchswerte garantieren lassen. Nur so können sie später prüfen, ob sie tatsächlich ein Passivhaus bekommen haben oder nicht.“

Mit dem Förderprogramm „Solarstrom Erzeugen" unterstützt der Staat die Verbreitung der Photovoltaik-Technik speziell im privaten Bereich. Der VPB begrüßt diese Förderung ausdrücklich: „Eigentlich“, so Jürgen B. Schrader, „gehört auf jedes Haus eine Solaranlage, um die Umweltbelastung aus den Kraftwerken weiter reduzieren zu können. Dachflächen stehen genügend zur Verfügung.“ Der Kredithöchstbetrag für das Solarstrom-Programm liegt bei 50.000 Euro pro Immobilie. Nähere Informationen zu allen Förderprogrammen unter www.kfw-foerderbank.de. Anträge auf Fördermittel nehmen alle Banken und Sparkassen entgegen.

Quelle/Kontaktadresse:
Verband privater Bauherren e.V. (VPB)
Chausseestr. 8, 10115 Berlin
Telefon: 030/2789010, Telefax: 030/27890111

eMail: presse@vpb.de
Internet: http://www.vpb.de


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