Welche Farben und Formen auf dem Dach gefragt sind
12.04.2006 | dach.de | Augsburg
Wieder mehr klassische Formen sowie natürliche und dezente Farben - von roten und erdigen Tönen bis hin zu grauen und schwarzen Farbnuancen
Ein Dach schützt die Hausbewohner vor Witterungseinflüssen aller Art. Doch auch die Optik muss stimmen. Früher waren Dachform und -farbe hauptsächlich von den örtlichen Rohstoffen abhängig. Doch nachdem heutzutage beinahe jedes Baumaterial überall zu beschaffen ist, sind der persönlichen Dachgestaltung kaum noch Grenzen gesetzt. Im Gegenteil: Durch die gehobenen Ansprüche von Bauherren, Planern und gelockerte Bauvorschriften wurden Gebäude in den vergangenen Jahren immer individueller. So entstand auch eine Vielzahl neuer Eigenheime, deren Wände und Dacheindeckung die ungewöhnlichsten Farben aufweisen. Aussergewöhnliche Farben und Formen sind keine Seltenheit mehr. Nach Angaben der Experten von dach.de, dem führenden Internetportal rund ums Thema Dach, greift man seit einiger Zeit wieder verstärkt zu natürlichen Farbtönen wie Kupfer- oder Buchenrot aber auch unauffälligen Grau- und Schwarztönen. Die Zeit der bunten Dächer scheint damit erst einmal vorbei. Ähnlich verhält es sich mit der Form des Deckmaterials. Auch hier geht der Geschmack eher in die klassische Richtung. So werden wieder verstärkt Flach- und Hohlpfannen wie Biberschwänze und Mönchs-Nonnen benutzt. Gefragt sind Dachpfannen mit dezenter Färbung oder so genannter Engobierung - dabei ist die Oberfläche matt. In diesem Segment bietet beispielsweise die Marke Braas den "Opal", "Achat" oder die "Harzer Pfanne" an. Wer es moderner mag, greift eher zu rechteckigen Dachpfannen wie "Turmalin" oder "Tegalit".
Trotz einer Vielzahl moderner Farben und Formen sind Dacheindeckungen nach wie vor regional geprägt. Während man in klassischen Schieferregionen (Thüringen, Eifel) meist graue bis schwarze Dächer vorfindet, schwört man in Süddeutschland eher auf das klassische Rot.
Ein Tipp noch von den dach.de-Experten: Bauherren, die ihrem Haus ein Stück Individualität verleihen wollen, sollten unbedingt die örtlichen Bauverordnungen studieren und sich im Zweifelsfall das Dacheindeckungsmaterial von den zuständigen Stellen genehmigen lassen.
Weitere Informationen sind im Internet unter www.dach.de zu finden.
Kostenlose Informationsbroschüre
Zum Thema "Alles rund ums Dach" bietet dach.de eine Informationsbroschüre für Bauherren und Renovierer an. Die Broschüre kann kostenlos angefordert werden unter e-mail: info@dach.de oder Fax 0821 - 567 62 87.
Weitere Informationen sind im Internet unter www.dach.de zu finden.
BU: Der Braas Opal Tondachziegel ist die technische Vollendung des historischen Biberschwanzziegels. Er besitzt eine glatte, ansprechende Oberfläche und lässt sich in Kronen- oder Doppeldeckung verlegen. Der Opal wird sowohl für die Sanierung historischer Objekte als auch im Neubau eingesetzt.
Foto: www.dach.de