Rotes Kreuz verstärkt Hilfe im Süden Libanons - dringender Spendenaufruf1. August 2006Berlin. Heute haben über tausend Familien südlich der libanesischen Stadt Tyrus und im Grenzgebiet zu Israel Hilfspakete vom Roten Kreuz erhalten. An jede Familie wurden Hygieneartikel und Essensrationen ausgegeben, die für eine Woche ausreichen.Zwei weitere Hilfskonvois vom Internationalen Komitee vom Roten Kreuz (IKRK), die mit Nahrungsmitteln für die Bevölkerung in Marwahin und Aitaroun unterwegs waren, mussten umkehren. Militärische Aktivitäten verhinderten die Weiterfahrt.Nach dem Bombardement auf die südlibanesische Stadt Kana vor zwei Tagen haben Mitglieder vom Libanesischen Roten Kreuz ununterbrochen vor Ort gearbeitet. Sie holten Verletzte aus den Trümmern, brachten sie in Krankenhäuser in Tyrus und bargen die Toten.Zwei Kühltransporter des IKRKs mit Medikamenten sind gestern in Beirut angekommen, weitere Hilfskonvois versuchen die Krisenregionen im Süden Libanons zu erreichen. Vom Deutschen Roten Kreuz sind zwei Hilfstransporte mit insgesamt rund 40 Tonnen Babynahrung unterwegs in den Nahen Osten. Die Ladung besteht aus über 90.000 Gläschen fertiger Babynahrung, die ohne extra Zubereitung direkt den Babys und Kleinkindern gegeben werden kann. Für die Zivilbevölkerung in der Krisenregion verschlimmert sich die Situation täglich. Die Menschen sind dringend auf Hilfe angewiesen. Das DRK bittet um Spenden: Deutsches Rotes KreuzBank für Sozialwirtschaft, BLZ 370 205 00Konto: 41 41 41Stichwort: NahostGerne vermitteln wir Ihnen deutschsprachige Interviewpartner vom IKRK vorOrt in Zypern oder im Libanon.DRK-Pressestelle:Lübbo RoewerTel. 030 85404-158roewerl@DRK.de
Iris MökerTel. 030 85404-155moekeri@DRK.de