Zahl der Ausbildungsplätze steigt weiter
Berlin, 26. Mai 2006 - Das Bundesjustizministerium und sein Geschäftsbereich bilden mehr junge Menschen aus als im Jahr zuvor. Nachdem sich die Zahl der Ausbildungsverhältnisse von 2003 bis 2005 bereits von 34 auf 141 erhöhte, wird es im Ausbildungsjahr 2006 voraussichtlich 154 Ausbildungsplätze geben.
´Ich freue mich, dass wir in diesem Jahr noch mehr Jugendlichen eine Chance bieten können, um in den Beruf einzusteigen. Junge Menschen brauchen eine solide Ausbildung für einen erfolgreichen Start ins Berufsleben. Um hier Perspektiven zu schaffen, hat die Bundesregierung eine Ausbildungsinitiative gestartet, die wir erfolgreich umsetzen. Aber auch die Wirtschaft ist in der Pflicht, ihr Soll zu erfüllen´, erklärte Bundesjustizministerin Brigitte Zypries zum Aktionstag Ausbildungsplatz am kommenden Montag.
Im Jahr 2005 bildete das Bundesjustizministerium 21 junge Menschen zu Fachangestellten für Bürokommunikation aus. Für das Ausbildungsjahr, das in diesem Herbst beginnt, wird die Zahl der Auszubildenden auf 22 steigen. Das entspricht einer Ausbildungsquote von fast acht Prozent der Tarifbeschäftigten. Erstmalig bietet das Bundesjustizministerium seinen Auszubildenden auch eine Zusatzqualifikation an. Diese soll die Grundlagen der kaufmännischen Betriebsführung vermitteln und den Auszubildenden bessere Chancen auf dem privaten Arbeitsmarkt ermöglichen.
Auch der Geschäftsbereich erzielte große Erfolge. Zum Geschäftsbereich des Ministeriums gehören vier Bundesgerichte, das Deutsche Patent- und Markenamt und die Bundesanwaltschaft. Mittlerweile bilden alle Gerichte und Behörden des Geschäftsbereichs aus. Sie übertrafen mit einer Ausnahme, die geforderte Ausbildungsquote von sieben Prozent. Für den Herbst 2006 ist nochmals eine deutliche Steigerung der Quote auf dann acht Prozent vorgesehen.
Die Bundesregierung und die Wirtschaft unterzeichneten im Sommer 2004 den Nationalen Pakt für Ausbildung und Führungskräftenachwuchs in Deutschland. In dem Ausbildungspakt verpflichtete sich die Bundesregierung, die Zahl der Ausbildungsplätze in der Bundesverwaltung in 2004 um rund 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu erhöhen. Zusätzlich hat sich die Bundesregierung zum Ziel gesetzt, eine Ausbildungsquote von 7 Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten zu erreichen.
Die Wirtschaft hatte sich das verbindliche Ziel gesetzt, während der dreijährigen Dauer des Paktes im Jahresdurchschnitt 30.000 neue Lehrstellen anzubieten. Zusätzlich sagte sie zu, jährlich 25.000 Plätze für betrieblich durchgeführte Einstiegsqualifikationen bereitzustellen.
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