Kulturstaatsminister Bernd Neumann sieht Filmakademie auf gutem Weg und erläutert Vorschläge zur Filmfinanzierung
Kulturstaatminister Bernd Neumann hat heute vor der Mitgliederversammlung der Deutschen Filmakademie ihre überzeugende bisherige Arbeit hervorgehoben:
´Das Nominierungsverfahren ist deutlich repräsentativer, lebendiger und demokratischer geworden. Die Entscheidungen belegen, dass auch kleinere Produktionen mit hohem künstlerischen Potential durchaus eine Chance haben.Der Dank der Bundesregierung geht an die Akademie und ihr Präsidium, insbesondere an Senta Berger und Günter Rohrbach´. Gerade in diesem Jahr seien enorm vielfältige deutsche Filme auf den Markt gekommen, die sich durch eine große thematische und künstlerische Bandbreite mit phantastischen Schauspielerinnen und Schauspielern auszeichneten.
Staatsminister Bernd Neumann betonte, dass die Rahmenbedingungen für den Film insbesondere im steuerlichen Bereich unzureichend seien und deshalb - wie in der Koalitionsvereinbarung vorgesehen dringlich verbessert werden müssten. Vor diesem Hintergrund hat eine Expertengruppe unter Vorsitz des Kulturstaatsministers eine Reihe von Vorschlägen erarbeitet, über die bis zur Sommerpause auf politischer Ebene entschieden werden müsse. Dazu gehören ein Investorenanreizmodell wie auch ein sogenanntes Rabattmodell.
Solche oder ähnliche Maßnahme sind unverzichtbar, wenn entsprechend der Koalitionsvereinbarung privates Kapital für die Filmwirtschaft mobilisiert werden soll. Die vorgeschlagenen Modelle lässt das Bundesfinanzministerium zur Zeit auf ihre fiskalischen und wirtschaftlichen Auswirkungen überprüfen,´ so der Kulturstaatsminister.
Zu den ebenfalls vorgeschlagenen nichtsteuerlichen Maßnahmen gehöre ein ganzes Bündel von Hilfen. Staatsminister Bernd Neumann erläuterte dazu, neben Zwischenfinanzierungsmaßnahmen seien insbesondere die Finanzierung von Projektentwicklung und Vermarktung im Gespräch, um kleine und mittelständische Produktionsunternehmen zu stärken. Hierzu zähle auch die mögliche Einrichtung eines Fonds, der bis zu 20 Prozent eines Produktionsbudgets unter Beteiligung von privatem Kapital finanzieren könnte.
Presse- und Informationsamt der BundesregierungE-Mail: InternetPost@bundesregierung.deInternet: http://www.bundesregierung.deDorotheenstr. 84D-10117 BerlinTelefon: 01888 / 272 0Telefax: 01888 / 272 - 2555