AG Familie, Senioren, Frauen und Jugend

AG Familie, Senioren, Frauen und Jugend
95. Frauentag 2006 - Gleichstellungspolitik bleibt unser Thema
Anlaesslich des heutigen Internationalen Frauentages erklaert die frauenpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, Christel Humme:
08. Maerz 2006 - In den letzten Tagen sind wir aus Anlass des Internationalen Frauentages mit vielfaeltigen Meldungen zur Situation von Frauen in Deutschland, in Europa und auch weltweit informiert worden. Dies ist gut und notwendig, denn es wird damit oeffentlich daran erinnert, dass wir noch nicht am Ziel einer gleichberechtigten Teilhabe von Frauen in der Gesellschaft angelangt sind.
Der Deutsche Bundestag wird am Donnerstag eine ausfuehrliche Debatte zum Thema Gleichstellung fuehren und den Beitrag der vorliegenden Oppositionsantraege hierzu bewerten.
Die Fakten sprechen eine deutliche Sprache. Nach wie vor besteht zwischen Frauen und Maennern eine unterschiedliche Teilhabe am Arbeitsmarkt, eine ungleiche Verteilung von bezahlter und unbezahlter Arbeit, eine nicht zu rechtfertigende geschlechtsspezifische Lohndifferenz, Ungleichheiten in der sozialen Absicherung und eine geringere Repraesentanz von Frauen in Fuehrungspositionen.
Am 24. Februar 2006 haben die Bundesregierung und die Spitzenverbaende der deutschen Wirtschaft den zweiten Bericht zur Chancengleichheit von Frauen und Maennern vorgelegt. Die Antwort durch die vorgelegte zweite Bilanz ist frauenpolitisch nach wie vor ernuechternd.
In Deutschland sind Frauen in den obersten Fuehrungsetagen von Betrieben unterrepraesentiert. Nur jede vierte Fuehrungskraft ist dort eine Frau. Auch wenn erhebliche Unterschiede zwischen Branchen, Sektor und Betriebsgroessen bestehen, scheint die Notwendigkeit der Gleichstellung von Maennern und Frauen in die betriebswirtschaftliche Praxis nach wie vor noch nicht erkannt zu sein. Nur kleinere Betriebe werden haeufiger von Frauen gefuehrt. Ueberwiegend sind dies dann Betriebe, die im Gesundheits- und Sozialwesen beziehungsweise im privaten Dienstleistungsbereich angesiedelt sind.
Es wird immer deutlicher, dass die Freiwilligkeit der Vereinbarung durch verbindliche Massnahmen fuer die Privatwirtschaft zur Gleichstellung von Maennern und Frauen ergaenzt werden sollte.
Nach der Analyse des Instituts fuer Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) wird auch deutlich: Je mehr Frauen in einem Betrieb beschaeftigt sind, umso groesser sind ihre Karrierechancen.
Die Erwerbstaetigkeit von Frauen hat seit 1991 kontinuierlich zugenommen und betraegt heute 47 Prozent. Aber der Erwerbstaetigenanteil gibt nur wenig Aufschluss ueber die tatsaechliche Beteiligung von Frauen am Erwerbsleben, denn Arbeitszeit und Arbeitsvolumen muessen mit beruecksichtigt werden. Zwischen 1991 und 2004 sank die Zahl der vollzeitbeschaeftigten Frauen um 1,6 Millionen, waehrend die Zahl der Frauen in Teilzeitjobs um 1,8 Millionen stieg. Danach waren im Jahr 2004 fast die Haelfte der beschaeftigten Frauen in Teilzeit beschaeftigt. Teilzeitbeschaeftigung ist mit Nachteilen beim Einkommen, der Karriere und der sozialen Sicherung verbunden. Wir wollen eine Steigerung der Frauenerwerbstaetigkeit - aber als eigenstaendige existenzsichernde Taetigkeit.
Im Gegensatz zur Privatwirtschaft sind die Berufs- und Aufstiegspositionen im oeffentlichen Dienst fuer Frauen besser ausgestaltet, hier sind aber auch weitaus mehr Frauen beschaeftigt als in der Privatwirtschaft. Mit dem Gleichstellungsdurchsetzungsgesetz fuer den oeffentlichen Dienst des Bundes haben wir rechtzeitig die entsprechenden Weichen gestellt.
Auch der juengste FrauenDatenReport 2005 des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts sieht Frauen im weiten Bereich der Arbeitswelt nach wie vor benachteiligt.
Die SPD setzt sich seit langem fuer entsprechende politische Rahmenbedingungen fuer Familien ein. Denn mit Massnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf, wie beispielsweise familiengerechten Arbeitsbedingungen und besseren Moeglichkeiten der Kinderbetreuung, koennen die Karrierechancen von Frauen massgeblich verbessert werden.
Die Alltagsrealitaet zeigt aber auch, dass Gleichstellungspolitik mehr als nur ein Bestandteil der Familienpolitik sein muss. Sie muss eine eigenstaendige Zielrichtung haben. In der Koalition wird die SPD daher fuer eine deutliche Erhoehung des Tempos bei der Umsetzung des Verfassungsauftrags der Gleichberechtigung sorgen.

2006 SPD-Bundestagsfraktion - Internet: http://www.spdfraktion.de


Zufallsangebote - Gesuche Anzeigen

Eigene Anzeige Verkauf/Gesuch - OHNE Anmeldung KOSTENLOS Eintragen !

Anbieter von gebrauchte Baumaschinen und neue Bagger, Raupen usw.


HerstellerBezeichnung
BERNER Dübel Bolzendübel | bolzenAngebot
Restposten Baugerüst Zustand gutbaugerüst | aluAngebot
Minibagger Hainzl 150 LSE 1,5TMinibaggerAngebot
O&K Kettenbagger Bagger RH6LC Mit Lift KabineO&KKettenbagger | tiefbau | liftAngebot
Türblatt zu verkaufen in Löhntürblatt | Lichtausschnitt | ahornAngebot
Anti-Schimmel-Zusatz 0,5 lschimmel | baumangelAngebot
SchachtringheberSchachtringheberAngebot
Tieflader von Broshuis (NL).tiefladerAngebot
Starkstromkabel Verlängerung CEE 16 Amp neu 35m neu neuStarkstromkabelAngebot
Bandsäge Y-tong - Hebel Bandsäge,Porit, Y-ongHebelBandsägeAngebot
//