Grosser Andrang zur ´Schüler-Uni´ aus Anlass des Tschernobyl-Jahrestags - 2600 Schülerinnen und Schüler wollen über Energie- und Klimafragen diskutieren
Eine aus Anlass des 20. Jahrestags der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl geplante ´Schueler-Uni T+20´ stoesst in den Berliner und Brandenburger Schulen auf ein ausserordentlich grosses Interesse. Innerhalb von nur wenigen Tagen meldeten sich mehr als 100 Schulklassen mit ueber 3400 Schuelerinnen und Schuelern aus der Region an und sprengten damit die auf 2600 Teilnehmer beschraenkte Kapazitaet. Die vom Bundesumweltministerium und der Forschungsstelle fuer Umweltpolitik an der FU Berlin veranstaltete Schueler-Uni dreht sich vom 20. bis zum 24. Maerz rund um das Thema Atomkraft, Energie und Klimaschutz. Der grosse Andrang zu der Veranstaltung bestaetigt das starke Interesse von Jugendlichen an Fragen der Atom- und Energiepolitik. Laut einer Forsa-Umfrage wuenschen sich 72 Prozent der Jugendlichen, dass die Themen Atomkraft und Energieversorgung im Schulunterricht staerker beruecksichtigt werden sollten.
Vom 20. bis 24. Maerz bietet die ´Schueler-Uni T+20´ Schuelerinnen und Schuelern der fuenften und sechsten Klasse die Moeglichkeit, sich mit den unterschiedlichsten Facetten des Themas Energie und Klima auseinanderzusetzen. Fragen wie ´Was rast da eigentlich durch das Stromkabel? Wie kommen Wind und Sonnenlicht in die Steckdose? Wer killt das Klima? Braucht das Klima Schutz?´ werden in spannenden Vorlesungen und Experimenten erarbeitet und diskutiert. Zum Auftakt praesentieren die ´Physikanten´ ihre packende Wissenschafts-Show zu erneuerbaren Energien.
Hoehepunkt zum Abschluss der ´Schueler-Uni T+20´ ist am 24. Maerz die Diskussion mit Bun¬desumweltminister Sigmar Gabriel zum Thema ´Was macht eigentlich ein Klimaforscher, und wer hoert auf ihn?´. Schuelerinnen und Schueler koennen im Gespraech mit Gabriel und Experten Fragen zu Klimawandel, Extremwetterlagen und Energieversorgung diskutieren. Journalisten, die an der Veranstaltung teilnehmen moechten, melden sich bitte fruehzeitig in der BMU-Pressestelle (01888/305-2013,-2015, -2018) an.
Hinweis: Weitere Informationen zur Schueler-Uni T+20 sind im Internet www.tschernobyl2006.de/schueleruni abrufbar.
Hrsg: BMU-Pressereferat, Alexanderplatz 6, 10178 BerlinRedaktion: Michael Schroeren (verantwortlich)Thomas Hagbeck, Jürgen Maaß, Frauke StamerTel.: 01888/305-2010. Fax: 01888/305-2016email: presse@bmu.bund.de - internet: http://www.bmu.de/presse
Quelle: Meldung von Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und