1.969 Asylzugänge im Januar 2006
Berlin, den 7. Februar 2006 - Im Januar 2006 wurden beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge 1.969 Asylerstanträge gestellt. Damit sank die Zahl der Asylbewerber im Vergleich zum Vormonat um 128 Personen (-6,1 Prozent). Gegenüber dem Vorjahresmonat Januar 2005 ging die Zahl der Asylbewerber um 369 Personen (-15,8 Prozent) zurück.
Die Zahlen im Einzelnen: Beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge haben im Januar 2006 1.969Personen (Vormonat: 2.097Personen) Asyl beantragt.
Hauptherkunftsländer im Januar2006 waren:
Zum Vergleich
November
Dezember
Januar
1.
Serbien u. Montenegro
429
347
359
2.
Türkei
186
211
179
3.
Irak
200
159
170
4.
Russische Föderation
129
121
109
5.
Vietnam
128
81
77
6.
China
38
49
63
7.
Aserbaidschan
73
80
59
8.
Syrien
133
62
53
9.
Indien
51
48
53
10.
Iran
80
87
51
Im Januar 2006 wurden neben den 1.969 Erstanträgen 712Folgeanträge beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge gestellt. Im Januar 2006 hat das Bundesamt über die Anträge von 3.507Personen (Vormonat: 3.700) entschieden.
Als Asylberechtigte anerkannt wurden 31Personen (0,9 Prozent). Abschiebungsschutz nach §60 Abs. 1 des Aufenthaltsgesetzes erhielten 90Personen (2,6 Prozent). Abgelehnt wurden die Anträge von 2.274Personen (64,8 Prozent). Anderweitig erledigt (z.B. durch Verfahrenseinstellungen wegen Rücknahme des Asylantrages) wurden die Anträge von 1.112Personen (31,7 Prozent). Bei 52 Personen hat das Bundesamt im Januar 2006 Abschiebungshindernisse im Sinne von §60 Abs. 2, 3, 5 und 7 des Aufenthaltsgesetzes festgestellt.
Die Zahl derPersonen, über deren Anträge noch nicht entschieden wurde, betrug Ende Januar 2006 8.399, darunter 6.281 aufgrund von Erstanträgen und 2.118 durch Folgeanträge (Vormonat: 9.114 anhängige Verfahren, davon 6.852 Erst- und 2.262 Folgeanträge).
Bundesministerium des InnernVerantwortlich: Stefan KallerRedaktion: Gabriele Hermani, Christian-Günther Sachs, Isabel Schmitt-Falckenberg, Dr. Ingrid von Stumm, Annette Ziesig
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