Geprüftes Anti-Graffiti-System
Als vermeintliche Lösung des Problems bieten sich verschiedene Mittel an. Die Bundesanstalt für Straßenwesen, bast, führt ein Verzeichnis der geprüften Anti-Graffiti-Systeme.
Mit der UBA-Nr. 0735-0118 nahm die BaSt jetzt das semipermanente Funcosil® Graffiti-Schutz-System der niedersächsischen Remmers Baustofftechnik auf in das "Verzeichnis der geprüften Anti-Graffiti-Systeme für die Anwendung auf Betonflächen an Bauwerken und Bauteilen der Bundesverkehrswege".Dieses System besteht aus den Komponenten der Prophylaxebeschichtung mit Funcosil® Graffiti-Schutz, der Reinigungstechnologie mit Heißwasser-Hochdruck-Reiniger und einer eventuellen Nachreinigung mit dem chemischen Graffitientferner Alkutex Abbeizer (UBA-Nr. 0735-0119). Der Graffiti-Schutz wird einfach im Niederdruck-Sprühverfahren oder per Flächenstreicher und Rolle auf den Untergrund aufgebracht.
Als geeignete Untergründe gelten mineralische Baustoffe wie z.B. Ziegel, Naturstein, Beton, Putz und Kalksandstein. Das wässrige Produkt lagert sich dabei an den Kapillar- und Porenwänden als makromolekulare Schicht ab. Nach Trocknung verhindert diese Trennschicht des Einwandern bzw. die Haftung von Farben und Farbpigmenten. Die Oberflächenstruktur der imprägnierten Flächen bleibt auch nach der Behandlung erhalten.
Der Untergrund bleibt diffusionsfähig, Funcosil Graffiti-Schutz zieht in den Untergrund ein und bildet keinen geschlossenen Film auf der Oberfläche. Von so geschützten Flächen lassen sich Graffitis leicht mit der Heißwasser-Hochdruckreinigung entfernen. Neben der "bast"-Aufnahme erhielt Funcosil Graffiti-Schutz auch das RAL-Gütezeichen "Anti-Graffiti" zur Graffitiprophylaxe.