Stellvertretende Fraktionsvorsitzende
Merkel und Chirac einig: Europa durch gemeinsame Projekte voranbringen
24. Januar 2006 - Zum gestrigen deutsch-franzoesischen Arbeitstreffen erklaert die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Angelica Schwall-Dueren:
Bei ihrem Arbeitstreffen im Rahmen des Blaesheim-Prozesses haben Deutschland und Frankreich vereinbart, die europaeische Integration mit gemeinsamen Projekten voranzubringen, so zum Beispiel Jugendaustausch, Verbesserung der gegenseitigen Sprachkenntnisse auch fuer Berufstaetige und Berufsausbildung. Damit koennen auch zusaetzliche Arbeitsplaetze geschaffen werden.
Zur Staerkung des Vertrauens der Buerger in die EU ist es besonders wichtig, dass durch gemeinsames deutsch-franzoesisches Handeln die soziale Dimension deutlicher wird. Deshalb wurde vereinbart, auf den Europaeischen Raeten im Maerz und Juni bei der Beratung der geplanten Dienstleistungsrichtlinie mit gemeinsamen Positionen aufzutreten. Wir erwarten, dass das Herkunftslandprinzip nicht zur Grundlage der Richtlinie gemacht wird.
Wenn die Buerger Europa als hilfreich erleben, dann wird auch das Vertrauen in die europaeischen Institutionen und die Zustimmung zum Integrationsprozess wieder wachsen.
2006 SPD-Bundestagsfraktion - Internet: http://www.spdfraktion.de