Teckentrup Roll- und Sectionaltore für Industrie und Gewerbe
Hallentore sind heute High-Tech-Produkte: Antriebe sorgen für Komfort, Sicherungssysteme beugen Unfällen vor, gedämmte Tor-Elemente halten die Wärme in der Halle. Kommen Tore zwischen Brandabschnitten zum Einsatz, übernehmen sie je nach Anforderung Feuer- und Rauchschutzfunktion. Mit einer abgestuften Angebotspalette steht für jeden Hallentyp in Gewerbe und Industrie ein passendes Tor zur Verfügung. Beheizt oder Kalt-Halle, Werkstatt, Lager oder Ausstellungsräume, mit oder ohne Publikumsverkehr: Industrie- und Gewerbeanlagen werden in verschiedener Weise genutzt und danach richtet sich (auch) die Auswahl des Tores. Im gewerblichen Einsatz überwiegen Roll- oder Sectionaltore.
Rolltore: Platzsparer in der Halle
Rolltore eignen sich vor allem für Hallen in denen unter der Decke kein (oder nur begrenzt) Raum vorhanden ist und bei denen Wärmedämmung nur eine untergeordnete Rolle spielt. Wenn das Torblatt (der Torpanzer) zum Beispiel nicht unter die Decke gleiten kann, nutzt das Rolltor den Platz über dem Sturz. Ist auch seitlich des Tores wenig Platz vorhanden, lässt sich als Antrieb ein Rohrmotor in die Welle integrieren.
Häufiges Öffnen und Schließen ist kein Problem, die Tore funktionieren zuverlässig und geräuscharm. Details erhöhen die Sicherheit: Sturmhaken an den Führungsschienen sorgen bspw. auch bei hohen Windlasten für Stabilität. Die spezielle Struktur der Microprofilierung erhöht die Stabilität. Der gesamte Panzer bleibt aber flexibel genug, um selbst kleinere Unfälle unbeschadet zu überstehen.
Teckentrup liefert Rolltore mit so genanntem Aufsteckantrieb und integrierter Fangvorrichtung (alternativ auch Kettenantrieb mit separater Fangvorrichtung). Sie bremst den Panzer im Notfall. Noch mehr Sicherheit bieten die optional erhältliche Schließkantensicherung und Durchfahrtslichtschranken (gemäß neuer EN 13241-1).
Müssen die Tore sehr schnell auf- und zufahren, kommen Schnelllauftore mit einer Öffnungsgeschwindigkeit bis 660 mm/sec zum Einsatz.
Sectionaltore verbinden Funktion und Design
Sectionaltore gibt es (von Teckentrup) in drei Typen:
* Das Lichttor Typ SL aus Aluminium kommt besonders in Werk- und Ausstellungshallen zum Einsatz: Mit integrierten Glaselementen lässt es viel Tageslicht in die Halle.
* Das 40 mm dicke Sectionaltor Typ SW aus Stahlblech eignet sich vor allem für beheizte Hallen. Durch die doppelwandige PUR-ausgeschäumte Konstruktion und der genau angepassten Bodendichtung hält es die Wärme in der Halle.
* Das Kombitor SLW mit Stahllamellensockel und eleganter Alu-Rahmenkonstruktion ist die wirtschaftliche Alternative, wenn Robustheit und großzügiger Lichteinfall gleichermaßen gefragt sind. Die Glaselemente lassen viel Licht in die Halle und schaffen eine helle, angenehme Arbeitsatmosphäre.
Geöffnet liegt das Torblatt unter der Hallendecke. Das schafft Platz bei Ein- und Ausfahrt und weil die Tore nicht nach vorne schwenken, lässt sich auch der Raum direkt vor dem Tor nutzen. Bei besonderen Raumsituationen können die Blätter auch schräg unter das Dach oder vertikal nach oben öffnen.
Integrierte Schlupf- oder separate Nebentüren optisch den Torblättern angepasst lassen den Personenverkehr zu. Damit sich elektrisch betriebene Tore mit Schlupftür nur bei geschlossener Tür öffnen, sind die Türen mit einem speziellen Kontakt ausgestattet.
Hohe Qualität, schnelle Montage
Die Bauelemente werden vormontiert geliefert. Antrieb und Steuerung sind vorverdrahtet und müssen nur noch an die Stromversorgung angeschlossen werden; die Montage erfolgt dadurch einfach und schnell. Bei Rolltoren wird dennoch immer eine individuelle Montagezeichnung mitgeliefert. Wer zunächst beim Kauf eines Sectionaltores sparen möchte, rüstet den Antrieb später nach. Das ist kein Problem, da die Welle beidseitig übersteht.
Farblich stehen alle Töne der RAL und der NCS-Skala zur Verfügung. Damit lassen sich die Tore einfach in das Corporate Design eines Unternehmens integrieren.
Ein preiswertes Einsteigermodell bei Roll- und bei Sectionaltoren ist das galvanveredelte Tor. Die Stahlsegmente sind mit einem transparenten Film beschichtet, der vor Korrosion schützt und der Oberfläche eine attraktive Stahl-Optik gibt.
Sonderfall Innentore
In großen Hallen trennen Tore einzelne Abschnitte. Oft entsprechen die Zonen den Brandabschnitten. Dann müssen die Tore auch Brand- und Rauchschutzauflagen erfüllen. Dafür kommen in der Regel Schiebetore zum Einsatz. Je nach Bedarf halten diese dem Feuer mindestens 30 Minuten oder sogar mehr als 90 Minuten (T30 / T90) stand, ebenso gibt es rauchdichte Ausführungen. Auch bei den Brandschutztoren können verglaste Varianten gewählt werden.
Rauchmelder regeln das automatische Schließen der Tore im Brandfall. So komplex, wie die Anforderungen an den Brandschutz sind, so breit sind die Lösungen. Selbst große Hallenöffnungen stellen kein Problem dar, die ein- oder zweiflügeligen Schiebetore gibt es z. B. bis zu einer Größe von 8,5 x 6 Metern. Scheiden Schiebetore (wegen Platzmangel) aus, werden auch Roll- und Sectionaltore in Brandschutzqualität eingesetzt.
Weitere Infos und technische Daten gibt es zum Download als PDF unter www.teckentrup.biz oder direkt per E-Mail: info@teckentrup.biz, Telefon: 0 52 46 / 50 4-504.



