Messewirtschaft unterstützt Außenwirtschaftsoffensive der Bundesregierung "Weltweit aktiv"
AUMA: Förderung von Auslandsmessebeteiligungen muss dauerhaft erhöht werden
11. Juni 2003 Die Bundesregierung richtet in Abstimmung mit dem AUMA_Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft die Auslandsmesseförderung noch stärker auf die Belange des Mittelstandes aus. Dies ist einer der Kernpunkte der Außenwirtschaftsoffensive "Weltweit aktiv", die das Bundeskabinett am 4. Juni offiziell verabschiedet hat.
Der AUMA begrüßt, dass etwa durch die Begrenzung der förderbaren Standfläche, aber auch durch mehr preisgünstige Paketangebote der Durchführungsgesellschaften zusätzliche Mittel für Messebeteiligungen, insbesondere kleiner und mittlerer Unternehmen zur Verfügung stehen. Für das laufende Jahr können mit einem Etat von 35 Mio. offizielle deutsche Beteiligungen bei 212 Veranstaltungen im Ausland gefördert werden.
Für das Jahr 2004 haben sich das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit und der AUMA im Rahmen des Arbeitskreises für Auslandsmessebeteiligungen beim AUMA auf die Aufnahme von rund 250 Beteiligungen in das vorläufige Auslandsmesseprogramm verständigt. Für dieses Rekordprogramm stehen im Rahmen der mittelfristigen Finanzplanung derzeit 33,5 Mio. zur Verfügung. In Gesprächen mit führenden Mitgliedern des Haushaltsausschusses des Bundestages haben AUMA-Präsident Dr. Horst Dietz und Hauptgeschäftsführer Dr. Hermann Kresse vor einigen Tagen deutlich gemacht, dass trotz vereinbarter kostensenkender Maßnahmen diese Mittel für die Realisierung des kompletten Programms kaum ausreichen dürften.
Der AUMA fordert deshalb, dass die Bundesregierung ihren Etatansatz für 2004 und darüber hinaus auf 40 Mio. erhöht, damit die jetzt gestartete Außenwirtschaftsoffensive tatsächlich zu einer dauerhaften Stärkung insbesondere der mittelständischen Exporte beitragen könne.