Altbauten werden durch Farbe noch schöner
Dabei können durchaus mehrere Farbtöne eingesetzt werden, die miteinander harmonieren, um die unterschiedlichen Teilflächen der Fassaden deutlicher hervorzuheben.Das Maler- und Stuckateurhandwerk, Architekten, Denkmalschützer sowie Farbdesigner helfen dabei mit Rat und Tat. Grundsätzliche Regeln für den Farbentwurf sind: Die Sockelflächen sollten dunkler gehalten werden als der hauptsächliche Fassadenton, um dem Haus optisch Stabilität zu verleihen. Gegenfarbkontraste wie der Einsatz von Gelb und Blau oder Rot und Grün beleben, wobei aber einer der beiden Töne immer die Hauptrolle spielen sollte. Bei viel Gelb am Haus darf Blau zum Beispiel nur entsprechend sparsam eingesetzt werden etwa auf Klappläden und zur Rahmung der Dachuntersichten. Grautöne wirken zurückhaltend und lassen die angrenzenden kräftigeren Farben noch besser zur Wirkung kommen. Mit Liebe zum Detail ausgewählte Farb- und Lacktöne unterstützen so eine sehenswerte Architektur, die in der Vergangenheit oft von dem Gedanken geprägt war, Bodenständigkeit und Tradition zu versinnbildlichen. (Interessenten finden Restauratoren im Handwerk unter www.malernetz.de.)