Bundesweite Veranstaltungsreihe der dena zur neuen Energieeinsparverordnung (EnEV)
Berlin, 10. April 2001. Unter dem Titel "Aus Sicht der Macher: Die neue Energieeinsparverordnung (EnEV)" wird die neugegründete Deutsche Energie Agentur (dena) eine bundesweite Veranstaltungsreihe für Architekten und Ingenieure durchführen. Die Auftaktveranstaltung findet am 14. Mai 2001 im Rahmen der Berliner Energietage statt.
Am 7. März wurde die neue Energieeinsparverordnung (EnEV) vom Bundeskabinett beschlossen, bereits im Mai soll der Bundesrat zustimmen. Im nächsten Jahr soll die EnEV dann endgültig in Kraft treten. Von den Neuerungen, durch die das Niedrigenergiehaus zum Standard werden soll, sind insbesondere Architekten und Ingenieure betroffen. Sie müssen eingehend über die Inhalte und Auswirkungen auf Planung und Baupraxis aufgeklärt werden.
Ziel der Energieeinsparverordnung ist es, den Energiebedarf für den Neubau um 30% zu senken, mehr Transparenz durch Energiepässe zu schaffen und Impulse zum verstärkten Wärmeschutz im Gebäudebestand zu geben. Dadurch sollen mit der EnEV bis 2005 etwa 10 Millionen Tonnen CO2 eingespart werden.
Um rechtzeitig "aus erster Hand" über die konkreten Ziele, Inhalte und Auswirkungen der neuen EnEV zu informieren, wird die Deutsche Energie Agentur im Frühsommer 2001 die Veranstaltungsreihe "Aus Sicht der Macher: Die neue Energieeinsparverordnung (EnEV)" durchführen. Die Veranstaltungsreihe richtet sich an Architekten und Ingenieure. Hier sprechen die Macher der EnEV, diejenigen, die im Entwicklungs- und Entscheidungsprozess an erster Stelle standen und stehen.
Nach der Auftaktveranstaltung im Rahmen der Berliner Energietage am 14. Mai 2001 in Berlin finden im Juni und Juli 2001 deutschlandweit acht weitere Veranstaltungen statt: Wiesbaden 05.06. / Saarbrücken 07.06. / Leipzig 14.06. / Hannover 20.06. / Düsseldorf 28.06. / Hamburg 05.07. / Stuttgart 12.07. / München 19.07.
Die Veranstaltungsreihe wird in Kooperation mit dem Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen, dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, der Bundesarchitektenkammer sowie der Bundesingenieurkammer durchgeführt. An der Ausgestaltung und Umsetzung der einzelnen Programme sind regionale Akteure beteiligt, wie z.B. die jeweiligen Länderkammern und die Energieagenturen der Länder.