SPI GmbH präsentiert produktive CAD und EDM/PDM Lösungen auf der CAT in Stuttgart
SPI auf der CAT 2001
Ahrensburg, Herne, Stuttgart, 12. Juni 2001.
Als Anbieter von Systemlösungen für CAD und EDM/PDM präsentiert sich SPI GmbH zur CAT 2001 in Halle 5, Stand 5.0.204.Hier zeigt die SPI GmbH neben den CAD Produkten seiner Partner Autodesk AutoCAD, Mechanical Desktop und Inventor - und SolidWorks (SolidWorks 2001 und aktuelle Applikationen) auch die neusten Versionen seiner Lösungen für die Prozesskette Blech. Dazu gehören Systeme für die Blechkonstruktion und Abwicklung, Biegesimulation und NC-Bearbeitung. Kompetenz im Bereich EDM/PDM zeigt SPI mit der Vorführung der neuen Lösungen von Smart Solutions und MatrixOne. Als Messeneuheit stellt SPI erstmalig einen Produktprozessor für SolidWorks, Mechanical Desktop und Inventor sowie eine EDM Einstiegslösung, den SPI Advanced CAD Manager vor.
SPI - Produktprozessor für SolidWorks, Mechanical Desktop und Inventor
Der SPI - Produktprozessor ermöglicht es, sämtliche Vorgänge der Variantenkonstruktion von der Berechnung bis zur Zeichnung zu automatisieren. Der SPI - Produktprozessor wurde speziell für Unternehmen mit variantenreicher und/oder komplexer Produktstruktur entwickelt. Er unterstützt kundenbezogene Projektierung von Anlagen, Maschinen und Geräten über ein regelbasierendes Verfahren. Ausgehend von Parametern (Leistung, Dimensionen, Bautypen, etc.) wird eine auftragsbezogene Produktstruktur generiert. Dabei werden alle erforderlichen Baugruppen/Bauteile eindeutig bestimmt. Aus dieser Produktstruktur lassen sich die produktbeschreibenden Dokumente (z. B. Angebotstext, Stückliste, Kalkulationsblätter, technische Datenblätter, Konstruktions- und Zusammenbauzeichnungen) erzeugen. Der Produktprozessor bietet ein flexibles, an Kundenwünsche anpassbares Front-End (Assistenten) und ist ohne Programmierkenntnisse erweiterbar (Excel-Arbeitsblätter). Durch den Produktprozessor wird die Standardisierung verbessert. Der Anwender kann schnell spezifische Angebote erstellen. Das System hilft, Fehler bei der Klärung der Kundenanforderungen von vornherein zu vermeiden. Der Kundennutzen wird durch prompte Klärung von Anforderungen gesteigert, das Vertriebs- und Fertigungsgeschehen kann kontinuierlich kontrolliert werden. Produktivitätssteigerungen in Konstruktion und Produktion sind das Ergebnis. Der SPI - Produktprozessor erlaubt also die einfache Bearbeitung von Kundensonderwünschen und das Ableiten von produktionsrelevanten Daten (Stücklisten/CAD Daten) und führt zu wesentlich verkürzter Auftragsdauer.
SPI zeigt EDM/PDM-Lösungen
Mit den Möglichkeiten des "globalen Engineering" gewinnt PDM zunehmend an Bedeutung. Die Integration von unterschiedlichen Applikationen ist für die von SPI gezeigten PDM Lösungen ebenso selbstverständlich wie die Unterstützung von heterogenen Systemumgebungen. SPI zeigt zur CAT 2001 Systeme der EDM/PDM Anbieter Smart Solutions und Matrix One, sowie eigene Applikationen wie die Matrix-AutoCAD- und Matrix-Inventor-Integrationen und das Smarteam basierte SPI CAD-ARCHIV.
Der SPI Advanced CAD Manager (ACM) ist eine SmarTeam basierte Out-of-the-Box EDM-Lösung, die in kürzester Zeit einsatzfähig ist und das Verwalten von Modellen, Baugruppen, Teilen, Zeichnungen und Artikeln im sicheren Archiv ermöglicht. Integrierte Schnittstellen zu den 2D und 3D CAD-Systemen AutoCAD, Mechanical Desktop, Inventor und SolidWorks sind verfügbar. Mit dem SPI ACM erfolgt das Registrieren, Archivieren und Bereitstellen von Informationen in einem praxisorientierten Datenmodell, das speziell für den Produkt-Entwicklungs-Prozess im Maschinenbau ausgelegt ist. Die Lösung bietet dem Anwender darüber hinaus umfangreiche und zeitsparende Funktionen für das Verwalten von sowohl Office-Dateien als auch CAD- und gescannten Dokumenten, Bildern, Projekten mit integrierten Schnittstellenmodulen zu verschiedenen Office-Anwendungen. Für das Änderungswesen stellt der ACM ein integriertes Änderungsformular zur Verfügung. Das Ändern der Dokumente erfolgt mit automatischer Kontrolle der Berechtigungen, die Revisions- und Versionspflege mit automatischem Anlegen neuer Versionen. Die komplette Historie zu einem Dokument wird durch automatische und lückenlose Aufzeichnung sichergestellt. Suchen/Finden von archivierten Dokumenten erfolgt über Attribute oder Klassifizierung. Ansehen und Ausgeben von archivierten Dokumenten wird über den integrierten Multiformat Viewer, der mehr als 150 verschiedene Formate unterstützt, gewährleistet. Der SPI ACM unterstützt die Erstellung und Verwaltung von Stücklisten und die Teilewiederverwendung (Teile-, Struktur-, Baukasten- und Mengenstückliste; Artikel + Teilestamm).Mit dem Angebot von SPI ist die Einführungsphase auf ein absolutes Minimum verkürzt, da keine zusätzliche Dienstleistung für die Implementierung notwendig wird. Datenbankmodell, Anwenderprofile, Formulare, LifeCycles und Nummernkreise sind bereits eingerichtet. Der SPI ACM ist als Einzelplatz und/oder floating Lizenz für Server und Clients unter Windows 2000 / NT / 98 / 95 verfügbar.
Neben Consulting, Schulung und Support bietet SPI die ganze Palette der EDM/PDM-Lösungen von Smart Solutions. Die Smart Solutions Produktpalette setzt sich aus Bausteinen für die unterschiedlichen Anwendungsbereiche zusammen: dazu gehören ein umfassendes Funktionsspektrum, um beliebige Projekttypen anzuzeigen, zu bearbeiten und zu steuern, Lösungen für Supply Chain, für das Workflowmanagement, Unterstützung für mehr als 150 Raster-, Vektor- und Office-Dateiformate, Zugriffslösungen für das Web. Integrationen sind für SolidWorks, Mechanical Desktop, Autodesk Inventor, Solid Edge, ProE, ME10, CATIA und CADKEY verfügbar. SmarTeam unterstützt auch die verteilte Datenverwaltung - von Datei-Replikation bis zur DB-Replikation.
Eine weitere Lösung für Produktentwicklung in virtuellen Arbeitsgruppen stellt die von SPI gezeigte Lösung eMatrix von MatrixOne dar. eMatrix bietet ein umfangreiches Portfolio von Applikationen und Dienstleistungen für die Optimierung des Entwicklungsprozesses, die alle Phasen des Produktlebenszyklus umspannen. Dies beginnt bei der Verwaltung von Anforderungsprofilen und Konzepten und reicht über das Produkt- und Varianten-Design bis hin zu Testvorbereitung, Prozessentwicklung, Dokumentation und dem Management von Fertigungsprozessen. Ein Web-Interface sorgt für einfache Handhabung und stellt Workflow-Funktionen zur Verfügung, die das gesamte Unternehmen umspannen. Eine Serie von vorkonfigurierten Business-Applikationen und Library-Services, die den Zugriff auf Informationen in jedem gewünschten Format ermöglichen, steht zur Verfügung. Die offene Architektur von eMatrix bietet eine hohe Flexibilität für den Ausbau des Systems, externe Applikationen und Systeme lassen sich integrieren. Durch den Einsatz vorkonfigurierter Best-Practice Applikationen lässt sich die Systemeinführung erheblich beschleunigen. Auf Anfrage liefert SPI weiterführende Informationen über Möglichkeiten der Übernahme von Altdaten-Beständen oder aus anwenderspezifischen Applikationen. Neben dem gesamten Portfolio der eMatrix Lösung präsentiert SPI zur CAT 2001 seine integrale bidirektionale Schnittstelle zwischen Autodesk Inventor und eMatrix für die Verwaltung von Baugruppen, Teilen und Zeichnungen. Diese ist sowohl in eMatrix als auch in Autodesk Inventor vollständig eingebunden und liefert Suchfunktionen sowohl für Inventor-Baugruppen, -Teile oder -Zeichnungen, als auch nach Name, Attributen, Besitzer, Version, Prozessstatus, etc.. Die eMatrix-Inventor-Integration bestimmt durch festgelegte Prozessstatus, wann eine Konstruktionszeichnung begonnen wird und in welchem aktuellen Prozesszustand sie sich befindet. Die eMatrix-Inventor-Integration enthält einen vorinstallierten Prozessablauf, der für die Abbildung interner Abläufe modifiziert werden kann. Mit der eMatrix-Inventor-Integration ist es möglich, verschiedene Versionsbäume einer Inventor-Konstruktion zu verwalten, ohne dass sich der Anwender um Details kümmern muss: der Anwender kann einzelne Teile oder eine komplette Baugruppe direkt aus Inventor auschecken. Dabei wird der gesamte Abhängigkeitsbaum analysiert. Die eMatrix-Inventor-Integration bietet ein umfangreiches Anpassungsmodul, mit dem firmeneigene Namenskonventionen für Objekte übernommen werden können, z.B. Nummernkreise für die verschiedenen Artikel, oder spezielle Prä- und Postfixe für unterschiedliche Artikeltypen.
Neue Version SPI 3D Blech Desktop 6
Als MAI-Partner von Autodesk zeigt SPI zur CAT 2001 neben den neuen Releases der Autodesk MCAD Produktfamilie auch seine neue Lösung für die Blechkonstruktion mit Autodesk Mechanical Desktop, Version 6. : Die Version 6 bietet Kommandos zum Ziehen/Drehen einer ebenen Körperfläche durch einfaches Antippen einer ebenen Fläche. Es sind alle Optionen inkl. Ziehen auf eine weitere Fläche möglich. Ein neues Kommando dient dem Sichtbarschalten der Bemaßungen einer anwenderdefinierten Werkzeugdatei. Das Abwicklungskommando versieht die Startkante nun mit einer Markierung, die mit dem Fehlerfeedback - Kommando sichtbar wird. Parametrische Laschen können nun auch an gespiegelte Teile angebracht werden. Weitere Highlights: Starten eines beliebigen NC-Programms aus AutoCAD oder Mechanical Desktop heraus. Das neue Kommando "NC Bearbeitung" ermöglicht es, ein beliebiges zuvor konfiguriertes NC Programm zu starten. Das Kommando "Abwicklung aktualisieren" berücksichtigt nun auch Excel-Tabellen mit gemischten Millimeter und Inch Werten. Das Kommando "Parametrische Werkzeuge anwenden" prüft die in der Werkzeugverwaltung hinterlegte Verfügbarkeit. Ein "Info" Knopf erlaubt, die Parameter Informationen abzufragen. Die Anwendung von parametrischen Werkzeugen ist nun auch bei importierten Teilen möglich. Das Abwicklungsprotokoll wurde durch graphische Symbole und eine Baumstruktur noch lesbarer gestaltet: Icons zeigen den Schweregrad einer Meldung farblich an. Der allgemeine Dialog zur Materialauswahl zeigt nun auf Knopfdruck die im Materialeditor angegebene Beschreibung des Materials.
Ein neuer Modus "NC-Symbole" führt bei der Symbolgenerierung für parametrische Stanzwerkzeuge zu Symbolen, die unabhängig von der Blechdicke sind:
Eigene parametrische Stanz- und Umformwerkzeuge können in die Werkzeugbibliothek integriert werden. Die Abwicklung erlaubt, gekrümmte Kanten virtuell mit Schnittluft zu schlitzen. Es ist nun auch möglich, den Winkel zwischen zwei Flächen zu ermitteln. SPI Materialdaten sind als Teileattribut definiert. Diese Daten und auch die maximale Breite und Länge der Abwicklung können automatisch in die Mechanical Desktop Stückliste übertragen werden. Die Werkzeugtabelle listet die XY-Koordinaten und den Drehwinkel des Werkzeuges auf. SPI - 3D Blech Desktop 5.01 unterstützt den Transfer der Abwicklung zur Biegesimulation SPI VBend.
SPI zeigt neue Blechfunktionalität mit SolidWorks 2001
SolidWorks hat die Blechfunktionalität in seiner Version 2001 ausgebaut. So können Basislaschen für offene und geschlossene Blechprofile sowie komplexe Gehrungslaschen mit automatischen Freischnitten erstellt werden. Excel-basierte Biegetabellen stellen Toleranzwerte für das Abwickeln von Blechteilen bereit. Die Abwicklung von Blechteilkanten erfordert kein Erstellen von Skizzen oder Biegungen mehr. Mit Hilfe der selektiven Auf- und Abbiegefunktion können eine Lasche abgewickelt, Schnitte über die flache Biegung ausgeführt und die Lasche wieder zurückgebogen werden, ohne das gesamte Blechteil abwickeln zu müssen. Zudem lassen sich mit SolidWorks 2001 Laschen aus einem flachen 2D-Bauteil biegen. SPI - SheetmetalWorks PRO ist 100% integriert in SolidWorks. Gemeinsam mit den leistungsstarken Funktionen von SolidWorks 2001 stellt es eine integrierte Gesamtlösung für komplexe Blechkonstruktionen und Abwicklung zur Verfügung. Mit SPI werden Grundbleche und Profile durch Ansetzen von Laschen als Blechkörper aufgebaut. In der SPI-Materialverwaltung werden die blechtechnologisch relevanten Daten geführt. Das Anheften von Materialdaten an importierte Modelle (DWG, SAT, IGES) ist möglich. Der Import erfolgt mit automatischer Erkennung der Blechdicke. Mit SPI - SheetmetalWorks PRO können auch Freiformflächen abgewickelt werden. In der Abwicklung werden außer den Biegelinien auch die Biegezonen dargestellt. Das Vereinigen von Biegelinien (relevant für die Fertigung) ist ebenfalls realisiert. Zusätzliche Erweiterung: Körnerpunkte auf Biegelinien. Die vorhandenen Freistellungswerkzeuge für die Abwicklung sind erweiterbar. NC-gerechte Innenkonturen von verwendeten Werkzeugen werden transferiert. Linientypen, deren Farben und Layer lassen sich für NC-Programme anpassen. Die Abwicklung zeigt eine Werkzeugliste, die Kantlinien werden bemaßt. Die Ausgabe der Abwicklung (optional obere und untere Abwicklung) erfolgt wahlweise in die bestehende Zeichnung oder in ein Teildokument. Die Daten sind NC-gerecht aufbereitet und stehen für die Übergabe an alle gängigen NC Systeme bereit. Die direkte Anbindung an die Biegesimulation SPI-VBend unterstützt die fertigungsnahe Konstruktion.
SPI-Biegesimulation optimiert Blechfertigungsprozess
Die Herstellung von Blechbiegeteilen hat vom ersten Entwurf bis zum Endprodukt eine Reihe von Anforderungen zu beachten. Diese betreffen den Einsatz der Biegewerkzeuge, die Biegefolge, drohende Kollisionen von Maschinen- und Produktteilen während des Biegens und nicht zuletzt die Produktionszeit. Kostendämpfend kann in diesem Zusammenhang die Softwarelösung SPI - VBend zum Einsatz gebracht werden. Bereits in der Entwurfphase der Produkte ermöglicht diese eine Biegesimulation inklusive automatischer Werkzeugauswahl, Darstellung von Spezialbiegungen und Kollisionsprüfungen. Mit SPI - VBend sind ca. 40 Biegemaschinentypen verfügbar. Darüber hinaus ist die Definition weiterer, anwenderspezifischer Maschinen möglich. Die Software ist mit einem Werkzeugoptimierungsmodul ausgerüstet. Bevor der Anwender die Biegesimulation startet, optimiert dieses Modul automatisch die erforderliche Werkzeugeinstellung, wählt die Zahl der Werkzeuge und deren Länge aus und definiert die optimale Positionierung in der Maschine. Die Simulation wird mit dem erzeugten ISO-Code ausgeführt. Mögliche Kollisionen mit Werkzeugen, Maschinenteilen und Teilen des Produkts selbst werden während des gesamten Biegeprozesses erfasst und angezeigt. Mit Hilfe der Software können Stillstandszeiten von Maschinen erheblich gesenkt und eine Vielzahl von Verbesserungen, wie erhöhte Produktqualität und eine Optimierung der Fertigungsabläufe erreicht werden.
SPI zeigt seine Lösung auf der CAT in Stuttgart, 19.-22.6.2001. Halle 5, Stand 5.0.204.
Die Abbildungen zeigen den SPI-Produktprozessor, hier die Erstellung von Varianten am Beispiel eines Schaltschranks.
Über SPI
Die SPI GmbH wurde 1980 in Hamburg gegründet. Das Unternehmen entwickelt und vertreibt CAD- und EDM/PDM-Software von Einstiegslösungen bis hin zu professionellen Systemen für alle Industriebereiche. Zu den Kernkompetenzen der SPI zählen Consulting, Systemintegration, Implementation, Schulung und Support. Im CAD-Sektor hat SPI sich einen Namen mit MCAD-Lösungen für Blechkonstruktion und -abwicklung, Biegesimualtion, CAD-Zeichnungsverwaltung, Normteile und Formenbau gemacht. SPI ist Partner von SolidWorks und "MAI-Partner" (Mechanical Application Initiative) von Autodesk. Im Jahre 2001 wurde SPI von Smart Solutions Deutschland als "Platinum Partner" ausgezeichnet. SPI betreut seine Kunden über die Geschäftsstellen in Ahrensburg, Herne und Stuttgart. Die Firma ist über weitere Niederlassungen und Partner weltweit in mehr als 35 Ländern vertreten.