Konventionelle Modernisierung kombiniert mit Vakuumdämmung
Das Titelcover (300 dpi) erhalten Sie im Bereich Presse/Downloads(26.10.2006) Im Gebäudebestand von Kirchengemeinden finden sich Gebäude ganz unterschiedlichen Alters und für verschiedene Nutzungen und Einrichtungen. Viele Kirchengemeinden hatten seit den 1960er Jahren eine rege Bautätigkeit entfaltet und die damals errichteten Gebäude sind vielfach bereits wieder sanierungsreif, ähnlich den Immobilien gleichen Alters anderer Bauträger. In einem Modellvorhaben wurden Gemeindehaus, Pfarrhaus und Kindergarten einer Ulmer Kirchengemeinde saniert und der Energieverbrauch um 50% gesenkt. Das neue BINE-Projekt-Info Gebäude sanieren - Gemeindezentrum (08/06) stellt die Ergebnisse vorIm Gebäudebestand von Kirchengemeinden finden sich Gebäude ganz unterschiedlichen Alters und für verschiedene Nutzungen und Einrichtungen. Viele Kirchengemeinden hatten seit den 1960er Jahren eine rege Bautätigkeit entfaltet und die damals errichteten Gebäude sind vielfach bereits wieder sanierungsreif, ähnlich den Immobilien gleichen Alters anderer Bauträger. In einem Modellvorhaben wurden Gemeindehaus, Pfarrhaus und Kindergarten einer Ulmer Kirchengemeinde saniert und der Energieverbrauch um 50% gesenkt. Das neue BINE-Projekt-Info "Gebäude sanieren - Gemeindezentrum" (08/06) stellt die Ergebnisse vor.
Das Projekt zeichnet sich durch eine Kombination von konventionellen Sanierungsmaßnahmen, wie der konsequenten Wärmedämmung der Gebäudehülle, dem Einbau von 3fach-Wärmeschutzverglasung sowie einer Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung, mit einer Vakuumdämmung aus. Dazu wurden Vakuum-Isolations-Paneele (VIP) im Bereich der Außenfassade des Pfarrhauses und des Fußbodens im Kindergarten in die Dämmung integriert. Ziel dabei war, die Einbautechnik für diese Elemente in einem Sanierungskonzept zu erproben sowie deren Langzeitstabilität und Effizienz zu beobachten. Eine Vakuumdämmung bietet sich vor allem in den Fällen an, in denen sehr wenig Platz zum Aufbringen einer Dämmschicht vorhanden ist, aber trotzdem eine hohe Dämmwirkung erforderlich ist. Bestandteil des Sanierungskonzepts waren auch eine Optimierung der Heizungsanlage und die Integration einer solarthermischen Anlage.
Die ersten Messergebnisse bestätigten die angestrebte Halbierung des Heizwärmeverbrauchs. Aber im Bereich der Regelung sind noch einige Optimierungsarbeiten notwendig. Der Einbau der Vakuumdämmung verlief problemlos und es wurden bislang keinerlei Fehler oder Beschädigungen aus der Bauphase entdeckt. Das neue BINE-Projekt-Info "Gebäude sanieren - Gemeindezentrum" ist kostenfrei beim BINE Informationsdienst von FIZ Karlsruhe erhältlich telefonisch unter 0228 92379-0 oder im Internet unter www.bine.info.