Bundeskanzler Gerhard Schröder zu Gast bei der Holz, Fertigbau- und Möbelindustrie
Brüssel. Höhepunkt der politischen Frühjahrstagung der Verbände der Deutschen Holz-, Fertigbau- und Möbelindustrie in Brüssel war ein kurzer Meinungsaustausch mit Bundeskanzler Gerhard Schröder. Dieser hatte sich nach einem gemeinsamen Abendessen mit EU-Kommissionspräsident Romano Prodi zu den Unternehmern und Repräsentanten der Branche gesellt. Die Verbandspräsidenten Helmut Lübke (HDH/VDM) und Hans Weber: "Kleinere und mittlere Unternehmen müssen gestärkt, die Abgaben für den Mittelstand gesenkt werden." Themen rund um die Wettbewerbsfähigkeit der Holz-, Fertigbau- und Möbelbranchen, wie zum Beispiel die EU-Außenhandelspolitik, die Verwendung des Baustoffes Holz, der Streitpunkt Norm vs. Zertifizierung im Holzhausbau aber auch Fragen der Konzentration im Holz- und Möbelhandel, wurden am 4. und 5. Mai 2000 mit Experten und hochrangigen Vertretern der EU-Kommission in den Räumen des Europäischen Parlamentes diskutiert. Gesprächspartner waren Kim Holmström, Leiter der Abteilung holzverarbeitende Industrie in der Generaldirektion Unternehmen, Dr. Hans-Friedrich Beseler, Generaldirektor der Generaldirektion Handel, Dr. Fabio Colasanti, Generaldirektor der Generaldirektion Unternehmen, Eckart Guth, Chef des Kabinetts von Kommissarin Michaele Schreyer, Dr. Joachim Lücking, Koordinator der Kartellrechtreformen der Generaldirektion Wettbewerb, Botschafter Dr. Wilhelm Schönfelder, Ständiger Vertreter Deutschlands in der EU sowie Philippe Jean, stellv. Kabinettschef von Kommissar Erkii Liikanen.