Ausstellung Straßenbrücken - Ingenieur Bau Kunst in Deutschland mit großem Erfolg in Berlin eröffnet
Vor mehr als 350 Besuchern wurde heute um 11:30 Uhr im ehemaligen Staatsratsgebäude in Berlin die Ausstellung Straßenbrücken - Ingenieur Bau Kunst in Deutschland feierlich eröffnet.
In der Ausstellung werden rund 60 Straßenbrücken auf Bildtafeln und mit Modellen sowie Videos und Konstruktionsteile gezeigt. Die Darstellungen reichen von der ältesten Steinbrücke in Deutschland aus dem Jahr 1135 über den Großbrückenbau der letzten 30 Jahre bis zu technisch innovativen Konstruktionen, die im Rahmen des Ausbaues der Verkehrswege in den neuen Bundesländern entstanden sind. Mit der Ausstellung werden die hervorragenden Leistungen der Bauingenieure auf dem Gebiet des Brückenbaues vorgestellt. Veranstalter der Ausstellung sind das Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen und die Bundesingenieurkammer. Die Ausstellung versteht sich als Beitrag zur Initiative Architektur und Baukultur.
Stephan Hilsberg, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen, sagte zur Eröffnung: Erst die zahlreichen kleinen und großen Brücken über Straßen, Bäche, Flüsse und Täler sichern zügige und leistungsfähige Verkehrsverbindungen nach allen Richtungen. Brücken sind einerseits wichtige Teile unserer Infrastruktur und andererseits als gestalterisch dominierende Teile der Strecken ein wesentlicher Beitrag zur Baukultur unseres Landes.
Der Vizepräsident der Bundesingenieurkammer, Dipl.-Ing. Hanspeter Klein, wies darauf hin, dass von Brücken eine große Faszination ausgeht. Er sagte: Brückenbau und Brückenplanung stehen für Ingenieurbaukunst schlechthin.
Ingeborg Junge-Reyer, Staatssekretärin für Bauen und Wohnen in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung sagte: Brücken haben einen hohen Stellenwert in Berlin, sie tragen zur Entwicklung der Stadt bei und sind Symbole für die Überwindung des Trennenden.
Die Ausstellung Straßenbrücken ist vom 11. Juli bis 15. August 2002 täglich von 9.00 Uhr bis 19.00 Uhr, donnerstags bis 22.00 Uhr zu besichtigen. Der Eintritt ist frei. Das Buch zur Ausstellung mit zahlreichen Abbildungen ist für 10 Euro erhältlich.