Fertigbau begrüßt Gabriels Modell für Gebäudeenergiepass
Bad Honnef. Zur aktuellen Diskussion um die Ausgestaltung des Gebäudeenergiepasses, erklärt der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Deutscher Fertigbau, Dirk-Uwe Klaas:
Bundesumweltminister Gabriel hat ein sehr intelligentes Modell für den Gebäudeenergiepass vorgelegt. Denn allein der bedarfsorientierte Ausweis schafft die dringend benötigte Markttransparenz, da er sowohl Sanierungsoptionen als auch Aussagen über die energetische Gebäudequalität enthält.Dieser erhebliche Mehrwert für Mieter, Eigentümer und Kaufinteressenten rechtfertigt die Kosten für den Ausweis weit eher als das bloße Ablesen von Verbrauchsdaten. Darüber hinaus macht der bedarfsorientierte Energiepass erstmals einen Vergleich zwischen Alt- und Neubau möglich. Dies erleichtert die Investitionsentscheidung privater Immobilieninteressenten maßgeblich.
Die von Gabriel vorgeschlagene Wahlfreiheit für Gebäude mit mehr als sieben Wohneinheiten ist ein guter Kompromiss, da die Anhängigkeit vom individuellen Nutzungsverhalten mit zunehmender Größe des Objekts abnimmt.
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Achim Hannott
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