Weg frei für Versicherung hessischer Ingenieure in der Ingenieurversorgung Bayern
Wirtschaftsminister Posch unterschreibt Staatsvertrag
Noch in diesem Jahr können hessische Ingenieure der Ingenieurversorgung Bayern beitreten. Den Weg dazu hat Wirtschaftsminister Dieter Posch (FDP) am Montag durch seine Unterschrift im Staatsvertrag mit Bayern endgültig freigemacht. Die Ingenieurkammer in Hessen war die letzte berufsständische Kammer aller freien Berufsgruppen, die noch über kein eigenes Versorgungswerk verfügte. Um das zu ändern, haben wir im vergangenen Jahr das Ingenieurkammergesetz novelliert. Der Staatsvertrag mit Bayern schafft nun die Grundlage für die Versicherung der hessischen Ingenieure im dortigen Versorgungswerk, sagte Posch bei der Unterzeichnung in den Räumen der Ingenieurkammer in Wiesbaden. Der Präsident der Ingenieurkammer Hessen (IngKH), Herbert Riehl, hob hervor, dass wir damit die von unseren Mitgliedern gewünschte berufsständische Versorgung realisieren. Wie er erläuterte, werden hessische Ingenieure der Bayerischen Versorgungskammer Mitte des Jahres, nach Inkrafttreten des Staatsvertrags, beitreten können. Dann werden die Ingenieure während eines Jahres Zeit haben, sich für einen Beitritt zu entscheiden.
Die Bayerische Versorgungskammer führt die Geschäfte von zwölf berufsständischen und kommunalen Altersversorgungseinrichtungen, die für ihre Mitglieder und Versicherten Leistungen der Alters-, Berufsunfähigkeits- und Hinterbliebenenversorgung erbringen. Mit dem Beginn der ordentlichen Mitgliedschaft in der IngKH entsteht gleichzeitig auch Pflichtmitgliedschaft im berufsständischen Versorgungswerk.
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:
Ingenieurkammer Hessen, Rüdiger Lexau, Geschäftsführer, Gustav-Stresemann-Ring 6, 65189 Wiesbaden, Tel.: 0611 / 974570, Fax: 0611 / 9745729, E-Mail: lexau@ingkh.de
Ingenieurkammer Hessen, Bettina Gehbauer-Schumacher, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Gustav-Stresemann-Ring 6, 65189 Wiesbaden, Tel.: 0611 / 9745714, Fax: 0611 / 9745729, E-Mail: gehbauer@ingkh.de