Ingenieurkammern: Machbarkeitsstudie für Transrapidstrecke Frankfurt - Hahn

Ingenieurkammern: Machbarkeitsstudie für Transrapidstrecke Frankfurt - Hahn
Referenzstrecke mit vielen Potentialen

WIESBADEN / MAINZ, 15. Juli 2003

Die rasche Vergabe einer qualifizierten Machbarkeitsstudie für den Bau der Transrapidstrecke von Frankfurt/Main zum Flughafen Hahn fordern die Vorstände der Ingenieurkammern Rheinland-Pfalz und Hessen. Bei einer gemeinsamen Vorstandssitzung in Mainz waren sich die Beteiligten über das mögliche positive Signal für die Planung und den Bau des Transrapids in Hessen und in Rheinland-Pfalz für die Ingenieure einig. Auch im Hinblick auf den Arbeitsmarkt dieser Länder, die gesamte Baubranche - für die sich die erhoffte Frühjahrsbelebung nicht erfüllt hat - sowie den Export der Magnetschwebe-Technologie würde sich eine solche Entscheidung viel versprechend auswirken.Die Transrapidstrecke Frankfurt - Hahn war bereits zu einem früheren Zeitpunkt in Diskussion, da der Ballungsraum Frankfurt Rhein/Main mit dem größten Flughafen auf dem europäischen Festland einer der bedeutendsten Verkehrsknotenpunkte in Europa darstellt. Für dessen Zukunftsfähigkeit ist auch die weitere Entwicklung einer funktionierenden Infrastruktur wichtig. Hierzu können und wollen die Ingenieure mit ihrem Fachwissen bei Planung und Ausführung von Verkehrsprojekten einen Beitrag zum Wohle der Gesellschaft leisten: Für die mögliche Verknüpfung der Verkehrsträger Schiene, Straße, Wasser sowie Luft; den regionalen öffentlichen Nahverkehr im Ballungsraum und den Exporterfolg der weltweit konkurrenzlosen Hochtechnologie.

Eine direkte Verbindung zwischen Frankfurter Hauptbahnhof, dem Flughafen Frankfurt und Hahn ist aufgrund der Bedeutung der Schnelligkeit der Verbindung für diese Strecke, dem erwarteten hohen Verkehrsaufkommen, der Integration der verschiedensten Verkehrsströme und der wachsenden Bedeutung des Flughafens Hahn eine sinnvolle Referenzstrecke für die Magnetschwebe-Technologie. Hahn ist kürzlich unter die zehn größten Flughäfen Deutschlands aufgestiegen und möchte sich zum führenden „Low-Cost-Standort“ Deutschlands entwickeln. Dieser hat - laut eigener Aussage - aktuell 8.000 Passagiere pro Tag (2002 täglich 5.000), wobei die Anzahl weiter steigen soll. Eine Umfrage der Zeitschrift „Reise & Preise“ ergab, dass der Flughafen Hahn zum drittbesten von 23 Flughäfen Deutschlands gewählt wurde.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:

Ingenieurkammer Hessen

Bettina Gehbauer-Schumacher, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Gustav-Stresemann-Ring 6, 65189 Wiesbaden, Tel.: 0611 / 9745714, Fax: 0611 / 9745729,
E-Mail: gehbauer@ingkh.de, Internet: http://www.ingkh.de

Ingenieurkammer Rheinland-Pfalz

Klaus P. Graf, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Schusterstraße 46 48, 55116 Mainz, Tel.: 06131 / 9598621, Fax: 06131 / 9598633,
E-Mail: graf@ingenieurkammer-rlp.de, Internet: http://www.ingenieurkammer-rlp.de


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