Bundesrat bringt Bundesstiftung Baukultur auf den Weg
Das Gesetz zur Errichtung einer "Bundesstiftung Baukultur" hat am Freitag den Bundesrat passiert und kann wie geplant zum Jahreswechsel in Kraft treten. Nach der parteiübergreifend breiten Zustimmung im Deutschen Bundestag haben damit auch die Länder den Weg frei gemacht für die Stiftungsgründung."Als Anschubfinanzierung stellt der Bund in den Jahren 2006 bis 2010 rund sieben Millionen Euro für den Aufbau und die Arbeit der Stiftung zur Verfügung. Langfristig soll deren Finanzbedarf von privaten Dritten wesentlich mitgetragen werden", sagte Bundesbauminister Wolfgang Tiefensee.
Eine der ersten Aufgaben der in Potsdam ansässigen Stiftung werde es sein, einen öffentlichen Konvent der Baukultur zu organisieren. Der Konvent bringt Experten aus allen wesentlichen Bereichen des öffentlichen und privaten Planens und Bauens zusammen. Mit der Stiftung wird eine unabhängige Institution geschaffen, die die internationale Präsenz deutscher Planer unterstützen und das Netzwerk der vielen existierenden Initiativen in Deutschland stärken soll", so Tiefensee. Baukultur, so der Minister, betreffe nicht nur die Lebensqualität in Städten und Gemeinden ganz unmittelbar, sondern trage wesentlich zur Qualität eines Standortes bei.
Pressemitteilung Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung



