Energieeinsparen mit Massivhäusern aus Mauerwerk
Mit Einführung der Energieeinsparverordnung gelten seit 2002 verschärfte Anforderungen an den Heizenergiebedarf von Gebäuden. Wohnhäuser dürfen noch ca. 7 Liter Heizöl je m² beheizter Fläche verbrauchen. Das ist nur durch eine gut gedämmte, luftdichte Gebäudehülle sowie eine effiziente Heizungsanlage zu erreichen. Massive Wände aus Mauerwerk erfüllen problemlos die gesetzlichen Energiesparvorschriften. "Wärmedämmende Steine dämmen mit ihren niedrigen Wärmeleitzahlen besser als Holz. Die U-Werte einer 365 mm dicke Wand erreichen heute niedrige 0,28 W/m²K. Dünnere Wände aus schweren Steinen erreichen bereits mit einer 10 cm dicken Dämmung U-Werte von 0,24 W/m²K", erläutert Joachim Kieker, Geschäftsführer der Deutschen Gesellschaft für Mauerwerksbau, Bonn. Die energiesparende Wirkung der Wärmespeichermassen massiver Wände und Decken senkt den Energieverbrauch weiter ab. Gleichzeitig sorgen schwere Bauteile für gleichmäßig kühle Räume im Sommer.
Große Aufmerksamkeit sollte der dauerhaften Luftdichtigkeit eines Gebäudes gewidmet werden. Undichte Häuser können ungeahnt viel Wärme an die Umwelt verlieren. Bei massiven Häusern stimmt der rechnerisch ermittelte Energiebedarf eng mit der Praxis überein, denn verputzte Wände sind und bleiben winddicht - lebenslang.
Weitere Informationen bei der Deutschen Gesellschaft für Mauerwerksbau, Schlossallee 10, 53179 Bonn, Tel.:0228-85 77 36; www.dgfm.de.
Massive, verputzte Wände schützen hervorragend gegen Wärmeverluste, speichern die Sonnenenergie und sind garantiert winddicht - lebenslang.