Fortgeschrittene Schalungs-Software »PASCHAL Plan light« in der neuen Version 8.0
Leicht zu bedienen, annähernd selbst erklärend, auf jedem modernen PC installierbar: Ein unersetzliches Tool für die Arbeitsvorbereitung und Schalungsplanung
Zu den wichtigsten Arbeiten im Vorfeld einer beginnenden Baustelle, unabhängig von ihrer Größe, gehört die Arbeitsvorbereitung; hier bereits kann sich entscheiden, ob das Projekt ein Erfolg wird oder nicht.Während der leicht einzugebende Grundriss geschalt wird, erstellt PPL 8.0 automatisch eine Materialliste. Werden mehrere Takte veranschlagt, wird das vorhandene Schalungsmaterial einfach übernommen. Schalfläche, -gewicht, Betonvolumen und Schalzeiten werden ebenfalls automatisch berechnet.
Wird Arbeitsvorbereitung betrieben und nicht aus Kostengründen oder Zeitmangel vernachlässigt, ist der wirtschaftliche Erfolg steuerbar, denn keine Arbeit läuft besser ab, als sie geplant wurde. Einen wesentlichen Anteil an den Vorarbeiten für den Rohbau hat die Planung des Einsatzes von Schalung und Rüstung. Effizienter Einsatz aller Mittel bedeutet auch, unter Berücksichtigung von Sicherheit, Schalungs- und Taktplanung und Baufortschritt, nur so viel Schalung samt Zubehör auf der Baustelle zu haben wie erforderlich. Dies zu perfektionieren erfordert exakte Materialvorhaltung, ein übersichtliches Schalungslager auf der Baustelle, das Minimieren von Transportwegen und das gänzliche Ausschalten von Verlustzeiten durch unnötige Wege, die immer dann entstehen, wenn nicht vorgeplant wird. Vor allem auf mittleren und größeren Baustellen war die diesbezügliche Planung früher ein erheblicher Aufwand, der zumeist mit großflächigen Zwischenlagern von Schalungselementen auf der Baustelle gelöst wurde.
Einige Schalungshersteller begegneten diesen Anforderungen, indem sie zunächst einfache, dann immer kompliziertere Rechen- und Verwaltungsschritte den Computern überließen. PC-kompatible Schalungssoftware verringerte diesen Aufwand immer mehr, sofern diese auch eine Lagerverwaltung beinhaltete - allerdings oft um den Preis einer komplizierten Bedienung.
Der Stand der Technik im Jahre 2006
PASCHAL Plan light (PPL), ein vom Schalungshersteller PASCHAL-Werk G. Maier GmbH aus Steinach (Baden) mitentwickeltes und vertriebenes Schalungsprogramm, ist nun in der Version 8.0 herausgekommen. Die neue Version reizt nicht nur alle Möglichkeiten aus, die ein moderner PC bietet, sondern gilt aufgrund der intelligenten Programmstruktur auch als eines der bedienerfreundlichsten und am schnellsten zu lernenden Programme.
Für fast alle Schalungssysteme geeignet:
Mit PPL lassen sich alle Arbeitsschritte ohne großen Zeitaufwand umsetzen: Für Wandschalungen, Rundschalungen, Deckenschalungen und Polygonschalungen. Ein wesentlicher Vorteil von PPL liegt auch darin, dass das Programm für alle Hersteller und deren Systeme offen ist, also für annähernd sämtliche europäischen Schalungsfabrikate geeignet ist. Das Resultat sind stets detaillierte Planunterlagen, einschließlich aller erforderlichen Listen für die Baustelle, das Lager oder die Abrechnung. Die Mitarbeiter auf der Baustelle beispielsweise können damit sofort mit den Schalarbeiten beginnen.
Am Anfang steht die Eingabe des zu schalenden Grundrisses. Die Abmessungen Länge, Wanddicke und Wandhöhe werden per Mouse-Click eingegeben und PPL setzt automatisch die Maßlinien. Die Größe des Grundrisses bzw. dessen Schwierigkeitsgrad spielen dabei keine Rolle, alle Grundrissformen können auf sehr einfache Art und Weise eingegeben werden. Liegt der zu bearbeitende Grundriss bereits auf einem Datenträger vor, wird er einfach über eine DXF-Schnittstelle eingelesen. Je nach Größe des Projekts kann der Grundriss dann noch in verschiedene Takte unterteilt werden. Verschiedene Wandhöhen, -stärken oder Höhenversprünge sind kein Problem.
Nach der Eingabe oder dem Import des Grundrisses erstellt das Programm vollautomatisch den Schalplan und stellt darin alle erforderlichen Schalungselemente dar. Gleichzeitig wird eine Stück- oder Materialliste erzeugt, die alle benötigten Komponenten bis hin zum kleinsten Zubehörteil mit der erforderlichen Stückzahl auflistet. Auf Knopfdruck lassen sich ebenso Schnitte und Ansichten aller Wandflächen darstellen. Die Darstellungstiefe auf dem Schalplan bestimmt dabei der Anwender, der alles farbig oder auch in Schwarzweiß ausdrucken kann.
Wirtschaftlichkeit:
Der Anwender kann wie oben beschrieben eine vollautomatische Lösung erzeugen und mit dem Automatismus auch sehr schnell verschiedene Varianten durchspielen, um die wirtschaftlichste Lösung zu ermitteln. Nachträgliches Verändern der automatischen Schalungslösung bietet nun die neue Funktion "Manuelles Editieren". Hier hat der Anwender die Möglichkeit, einzelne Elemente zu löschen und dafür andere Elemente einzufügen. Dies ist wichtig bei Änderungen der Schalpläne, oder wenn die Erfahrung des Schalungsplaners eine bessere oder andere Lösung bevorzugt als der vorgelegte Vorschlag. Beispiel hierfür wäre das Umschalen eines bereits liegenden Rohres bei einem Tiefbauschacht.
Verwaltung:
Die Stückliste wird beim Editieren wieder automatisch angeglichen. Ist ein Projekt dann bearbeitet, d.h. der Schalplan und die Stückliste erstellt, besteht über die Funktion des "Lagermanagers" die Möglichkeit, das eigene Schalungslager zunächst für die Planung zu verwenden und danach zu verwalten (zubuchen, abbuchen). Ebenso können die von PPL erzeugten Daten an ein Abrechnungsprogramm weiter gegeben werden und man hat sofort alle Unterlagen für die Abrechnung zur Verfügung. Zusätzliche Taktinformationen liefern wertvolle Hilfestellung bei der Ermittlung weiterer Kennwerte. So wird automatisch die erforderliche Betonmenge berechnet, die für das bearbeitete Projekt bzw. für dessen Takte benötigt wird, ebenso wie z.B. das Gesamtgewicht der Schalung, um die Größe des Lkws festzulegen, mit dem diese schließlich transportiert wird. Um die Schalzeiten bzw. Aufwandswerte besser abschätzen zu können, sind für jedes Schalungselement und Zubehörteil Einzelzeiten nach durchschnittlichen Erfahrungswerten hinterlegt, die dann für das Einschalen und Ausschalen zu einem Gesamtwert h/m² Schalung zusammengefasst werden.
Vorsprung ohne Gehirnakrobatik:
Nach einer kurzen Einarbeitungszeit kann der Schalungsplaner oder Arbeitsvorbereiter mit PPL bereits selbst sehr schnell alle erforderlichen Unterlagen erstellen. Somit kommt auch nur das wirklich benötigte Material auf die Baustelle, es gibt keine Fehlmengen und die dadurch bedingten zusätzlichen Wege und Verlustzeiten entfallen. Die Baustelle muss nicht selbst planen, der Schalplan ist bereits vorhanden und die Mitarbeiter dort können sich entsprechend vorbereiten und ihre Tätigkeiten geplant ausführen. Dies führt zu schnelleren Schalzeiten und auch zu einer besseren Qualität.
Lohnt sich der Aufwand?
Erhebungen bei verschiedenen Kunden, die PPL mit seinen vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten nutzen, haben ergeben, dass sich die Anschaffungskosten für PPL (1.300 Euro) sehr schnell amortisieren. Schon bei kleineren Projekten wie Wohnhauskellern lassen sich viele Stunden einsparen, so dass sich PPL schon nach wenigen Projekten oder Einsätzen bezahlt macht. Bei größeren Baumaßnahmen kann dies schon viel früher der Fall sein.
Fazit:
Wer moderne Schalungssoftware nutzt, und hier hebt sich PASCHAL-Plan light mit der neuen Version 8.0 hervor, hat auch in der heutigen, schwierigen Zeit noch die Chance, Rationalisierungsmöglichkeiten und Einsparpotentiale zu erschließen, um das eigene Unternehmen auch in der Zukunft auf sichere Beine zu stellen.
