Zukunft Bau
Bauforschungskongress 2006
am 21. Juni 2006 von 10.00 bis 16.00 Uhr in der Stadthalle Bonn - Bad Godesberg
Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung und das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung veranstalten am 21. Juni 2006 in der Stadthalle in Bad Godesberg einen Bauforschungskongress.Jährlich werden in Deutschland rund 190 Milliarden Euro in die Errichtung und die Erhaltung von Gebäuden investiert. Das Baugewerbe ist mit einem Gesamtumsatz von etwa 160 Milliarden Euro und fast 2 Millionen Beschäftigten eine der tragenden Säulen unserer Volkswirtschaft. Grund genug, durch Forschung für die Zukunft dieses Wirtschaftszweiges vorzusorgen. Doch die von der Wirtschaft aufgewandten Mittel für Forschung und Entwicklung bleiben deutlich hinter jenen anderer Wirtschaftszweige zurück.
Die Zeit, in der vornehmlich neue Gebäude errichtet wurden, liegt in der Vergangenheit. Dies bedingt eine Neuausrichtung der Forschungsaktivitäten. Die zunehmende Internationalisierung im Baubereich erfordert eine innovative und wettbewerbsfähige Bauwirtschaft. Die Leistungen der deutschen Bauwirtschaft müssen im internationalen Vergleich gestärkt werden. Gleichzeitig steigt der Anspruch an energiesparende Bauweisen. Um die Kyoto-Ziele zu erreichen, ist im Bereich privater Haushalte in den nächsten Jahren eine deutliche Einsparung der CO2-Emissionen notwendig - im Wesentlichen bei Heizung und Warmwasserbereitung. Eine wichtige und anspruchsvolle Aufgabe für die Bauwirtschaft.
Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung hat vor diesem Hintergrund die Initiative ergriffen und wird in den nächsten Jahren seine Forschungsaufwendungen für den Gebäudebereich erheblich ausweiten. Dabei sollen auch alle Möglichkeiten gemeinsamer Forschungsprojekte mit der Wirtschaft und mit europäischen Partnern genutzt werden.
Auf dem Bauforschungskongress 2006 wird der Startschuss für eine neu ausgerichtete, ganzheitlich gestärkte Bauforschung gegeben. Ein konstruktiver Dialog unter den Beteiligten soll sicherstellen, dass die öffentlichen und privaten Forschungsmittel synergetisch und zielgerichtet eingesetzt werden.
Teilnahmegebühr 75 Euro.
Im Betrag sind Tagungsunterlagen, Mittagsimbiss sowie Tagungsgetränke enthalten.