Kühl- und Gefriergeräte: Aufs Label schauen zahlt sich aus

Kühl- und Gefriergeräte: Aufs Label schauen zahlt sich aus

Kühl- und Gefriergeräte gehören zur unverzichtbaren Grundausstattung im Haushalt: 99 Prozent haben ein Kühlgerät bzw. eine Kühl-Gefrierkombination und mehr als die Hälfte ein Gefriergerät.

Im Gegensatz zu allen anderen Elektro-Hausgeräten sind Kühl- und Gefriergeräte im „Dauereinsatz“. Rund um die Uhr, 365 Tage im Jahr, sorgen sie für kühle bzw. gefrorene Lebensmittel. Daher lohnt es sich insbesondere bei diesen Geräten auf den Energieverbrauch zu achten, betont der Fachverband für Energie-Marketing und -Anwendung (HEA) e.V. beim VDEW. Das Energielabel liefert hier einen schnellen Überblick. Doch aufgepasst: Mittlerweile befinden sich rund 90 Prozent der in Deutschland angebotenen Modelle in der besten Energieeffizienzklasse A (niedriger Verbrauch). Daher wurde die Labelklasse A nochmals unterteilt: Seit 2003 gibt es zusätzlich A+ und A++.
„Das Sparpotenzial ist beträchtlich: Ein Kühlgerät oder eine Kühl-Gefrierkombination mit Energielabel A+ verbraucht gegenüber einem gerade noch in Klasse A eingestuften Gerät rund 25 Prozent weniger Energie, von A zu A++ beträgt der Unterschied sogar rund 45 Prozent“, erklärt der HEA-Fachverband.
Kühl- und Gefriergeräte sind in den letzten Jahren deutlich sparsamer geworden in ihrem Energieverbrauch: Dank optimierter Dämmung und leistungsfähigeren Kompressoren benötigen Neugeräte durchschnittlich 40 Prozent weniger Energie als ein zehn Jahre altes Gerät.