Vorsorge für Unfall, Krankheit und Alter
Der Verlag C.H.Beck und die Bayerische Staatsministerin der Justiz Dr. Beate Merk haben am 18. Oktober 2005 im Justizpalast in München die Neuauflage der Broschüre Vorsorge für Unfall, Krankheit und Alter vorgestellt.In ihrer Rede erteilte Dr. Merk eine klare Absage an die aktive Sterbehilfe und forderte eine gesetzliche Regelung der Patientenverfügung und flächendeckende Bereitstellung von Palliativmedizin und hospizlicher Versorgung. Die Politik ist aufgerufen, den Menschen einen sicheren Rechtsrahmen zur Verfügung zu stellen. Was Rechtssprechung, Medizin und Hospizbewegung in den letzten Jahren geschaffen haben, muss endlich gesetzlich klargestellt werden. Das schulden wir einer dem christlich-humanistischen Menschenbild verpflichteten Politik, so die Staatsministerin.
Prof. Dr. Gian Domenico Borasio, Geschäftsführender Vorstand des Interdisziplinären Zentrums für Palliativmedizin des Klinikums der Universität München, beleuchtete die Thematik unter medizinischen Aspekten in seiner Rede Weiß mein Arzt, was ich will?.
Anschließend entstand eine lebhafte Diskussion mit dem Publikum, darunter überwiegend Ärzte, Leiter und Mitarbeiter diverser Hospiz- und Pflegediensten sowie Altenheimen.