IHK fordert fristgerechten Tunnelausbau
München, 09.10.2002 (IHK) Am fristgerechten Ausbau der beiden fehlenden Ringtunnel darf keinesfalls gerüttelt werden. Dies fordert die IHK für München und Oberbayern anlässlich der Diskussionen im Münchner Stadtrat im Zusammenhang mit der Finanzierung des neuen Fußballstadions in Fröttmaning. Der Ausbau der Verkehrsinfrastruktur für das neue Stadion sei dringend nötig. Eventuelle Mehrkosten dürften aber im Gegenzug keinesfalls zu Lasten des Straßen- und Brückenbaus sowie des öffentlichen Personennahverkehrs gehen. Dies, so die IHK, schwäche den Wirtschaftsstandort München. Würde der Verkehrsetat zusammengestrichen, könnten die Ringtunnel nicht, wie im Bürgerentscheid von 1996 festgelegt, innerhalb der beschlossenen und rechtsverbindlichen Frist bis 2011 fertig gestellt werden.
Um die Finanzierung beider Projekte sicherzustellen müssen nach Ansicht der IHK sämtliche Ausgaben der Stadt auf den Prüfstand. An erster Stelle der Streichliste müssten dann vor allem konsumtive Ausgaben stehen. Dagegen dürfte die Stadt keinesfalls an Investitionen sparen, die die am Boden liegende Baubranche dringend benötige.