Mittelständisches Außenwirtschaftsberatungs- Programm des Freistaat Bayerns bringt messbare Erfolge

Mittelständisches Außenwirtschaftsberatungs- Programm des Freistaat Bayerns bringt messbare Erfolge

München, 13.12.2002 (IHK) Das „Mittelständische Außenwirtschaftsberatungs-Programm“ des Bayerischen Wirtschaftsministeriums, das von den bayerischen Industrie- und Handelskammern abgewickelt wird, erleichtert kleinen und mittleren Unternehmen den Schritt ins Ausland. Dies belegt eine Umfrage der IHK für München und Oberbayern unter rund 170 Unternehmen, die von einer finanziell unterstützten Beratung bereits profitiert haben. Über 90 Prozent der Befragten sprachen sich dafür aus, das Programm fortzusetzen.Bayerns Wirtschaftsminister Otto Wiesheu zeigt sich erfreut über dieses Ergebnis: „Die Studie belegt den Nutzen der Außenwirtschaftsberatung für den Mittelstand. Der Schritt in neue Märkte ist angesichts des europäischen Binnenmarktes und der EU-Osterweiterung für viele Unternehmen von strategischer Bedeutung. Beratungsförderung durch den Freistaat und die Beratervermittlung durch die Industrie- und Handelskammern senken das Risiko und erhöhen die Erfolgsquote.“ Wiesheu weiter: „Die positive Resonanz des Programms ist ein Anreiz für weitere Unternehmen, den Schritt ins Ausland vorzubereiten und das Angebot des Mittelständischen Außenwirtschaftsberatungs-Programms zu nutzen.“

Vor allem kleine Unternehmen nutzten das Förderangebot. Über zwei Drittel der Unternehmen, die beraten wurden, hatten einen Umsatz von unter 2,5 Millionen Euro. 22 Prozent erwirtschafteten mehr als 5,1 Millionen Euro. Mit 41 Prozent stellten die Industrieunternehmen die größte Gruppe, gefolgt vom Handel (32%) und den Dienstleistern (14%). Über 50 Prozent der Unternehmen nahmen die Beratungsleistung in Anspruch, um sich auf den Markteinstieg im Ausland vorzubereiten, 30 Prozent wollten ihr bereits bestehendes Engagement ausbauen, und 13 Prozent bereiteten sich mit Hilfe der Beratung auf eine Messe vor. Über 80 Prozent bezeichneten die Beratung als erfolgreich oder teilweise erfolgreich. So konnten die Unternehmen beispielsweise mit Hilfe der Beratungen geeignete Vertriebs- oder Joint-Venture-Partner finden (37%). Rund 20 Prozent der Unternehmen steigerten ihren Umsatz und ein Zehntel der Befragten fand geeignete Zulieferer. Rund ein Drittel der Unternehmen stellte fest, dass der anvisierte Markteinstieg noch verfrüht sei.

„Dieses Ergebnis zeigt“, so IHK-Hauptgeschäftsführer Reinhard Dörfler, „dass wir mit dem Außenwirtschaftsberatungs-Programm den richtigen Weg eingeschlagen haben, um vor allem kleineren Unternehmen die grenzüberschreitende Expansion zu erleichtern.“ Hinzu komme, dass das Verfahren des Programms erfreulich unkompliziert sei. So beurteilten 95 Prozent der Unternehmen die Antragstellung und -bewilligung als zufriedenstellend einfach.

Anträge auf Beratungsförderung können bei den örtlich zuständigen Industrie- und Handelskammern gestellt werden. Nähere Informationen finden interessierte Unternehmen auch unter www.bayern-international.de.


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