Zwei Merkblätter für Pflasterbauarbeiten

Zwei Merkblätter für Pflasterbauarbeiten

Der Betonverband SLG hat eine sichere Grundlage für die maschinelle Pflastersteinverlegung und das Bauen mit großformatigen Steinen und Platten geschaffen. Großformatige Pflastersteine und Platten aus Beton liegen bei Planern und Bauherren klar im Trend. Die vorhandenen Technischen Regeln des Straßenbaues lassen sich allerdings nur bedingt auf diese Sonderbauweise anwenden, da lediglich Pflastersteine bis zu 320 mm Länge und Platten bis zu 600 mm Länge behandelt werden. Die Praxis lehrt allerdings, dass für den Bau von Flächenbefestigungen mit großformatigen Elementen besondere Hinweise sowohl in der Planung als auch bei der Bauausführung zu beachten sind. In seinem Merkblatt fasst der Betonverband SLG aktuelle Erfahrungen und Kenntnisse für das Bauen mit Elementen mit Kantenlängen bis 1000 mm zusammen. Eine umfassende Beschreibung der Sonderbauweise in allen Leistungsphasen.

Thema des zweiten Merkblatts ist die sachgerechte Herstellung von Pflasterdecken mit Hilfe von Verlegemaschinen. Die Vorteile in punkto Wirtschaftlichkeit und Arbeitserleichterung finden mehr und mehr Anerkennung. Diese Vorteile gilt es ohne Abstriche an die Funktionalität und Dauerhaftigkeit der Verkehrsflächenbefestigung zu sichern. Der Betonverband SLG gibt entsprechende Empfehlungen, darunter zur Planung, Baustellenorganisation und Bauausführung sowie zu den Anforderungen an das Verlegegerät.

Beide Merkblätter sind unverzichtbar für Planer wie Bauausführende und gegen eine geringe Schutzgebühr erhältlich. Anforderungen im Internet unter SLG-Betonprodukte.de in der Rubrik „Service“ oder direkt beim Betonverband SLG, Schlossallee 10 in 53179 Bonn, Telefon 0228/9 54 56-21.

Am Klöcknerhaus in Duisburg: Wertvolle Ratschläge zur Verlegung von großformatigen Betonsteinen und -platten liefert das SLG-Merkblatt.
Foto: SLG