SAG beseitigt Sturmschäden von Kyrill
Langen (iwr-pressedienst) - Der Orkan Kyrill, der in der Nacht vom 18.
auf den 19. Januar mit Geschwindigkeiten von bis zu 200 Stundenkilometern
über Europa gefegt war, hat nach neuesten Schätzungen der
Versicherungswirtschaft einen Schaden zwischen fünf und acht Milliarden
Euro verursacht. Mit der Beseitigung der Sturmschäden, die sich im Bereich
der elektrischen Leitungsnetze ereigneten, waren bundesweit mehr als 700
Mitarbeiter der SAG GmbH beschäftigt. Die Arbeiten, mit denen die an
vielen Stellen zunächst geschaffenen Provisorien abgelöst werden, dauern
in machen Bereichen noch an.Unmittelbar nach dem schweren Sturm, der in Europa 40 Menschenleben
kostete und ein Verkehrschaos verursachte, waren die SAG-Mitarbeiter im
gesamten Bundesgebiet im Einsatz, um Störungen im Netz zu beseitigen und
die Stromversorgung wiederherzustellen. Umgefallene Bäume und abgebrochene
Äste hatten vor allem Mittelspannungs- und Niederspannungsfreileitungen,
Dachständer und Straßenbeleuchtungen stark beschädigt. Aber auch
Hochspannungsfreileitungen waren in Mitleidenschaft gezogen worden.
Die SAG-Einsätze, die im Auftrag verschiedener
Energieversorgungsunternehmen und Stadtwerke erfolgte, erstreckten sich
auf eine immense Zahl großflächig verteilter Einzelschäden. Eine
Soforthilfe in diesem Umfang erfordert neben umfangreichen Ressourcen und
hoher Flexibilität ausgeprägte Kompetenz und Erfahrung im Bereich
Freileitungsbau und Störungsbeseitigung, so Michael Stadler, Vorsitzender
der SAG-Geschäftsführung. Im Fall Kyrill gehörte dazu, die Freileitungen
mit schwerem Gerät von entwurzelten Bäumen zu räumen, neue Maste zu
stellen und gerissene Leitungsseile zu reparieren.