Die neue Generation von Porit-Wärmedämmsteinen verbessert den Wärmeschutz
Mehr denn je machen sich Bauherren Gedanken um den Energieverbrauch ihrer Immobilie. Je weniger Energie ein Gebäude auf Dauer benötigt, desto unabhängiger ist man von den steigenden Energiekosten und den Unwägbarkeiten der Energieversorgung. Eine Investition in die Zukunft sind daher die Energiesparhäuser mit ihren niedrigen Heizkosten Ergebnis einer gut gedämmten und luftdichten Gebäudehülle in Kombination mit moderner Haustechnik. Dazu soll auch die neue Generation unserer Porenbeton-Plansteine beitragen, begründet Jörg Bayer, einer der Geschäftsführer der Porit GmbH, die Entwicklung des Porit-0,08-Wärmedämmsteins. Dieser Stein, der erstmalig auf der BAU 2007 in München vorgestellt wurde, hat großen Einfluss auf die Reduzierung des Energiebedarfs eines Gebäudes. Er ist unsere Antwort auf den Trend zu energieeffizientem, qualitativ hochwertigem Mauerwerk im Ein-, Zwei- und Mehrfamilienhausbau.
Der Wärmedämmstein erweitert mit seiner außergewöhnlichen Wärmeleitfähigkeit (0,08 W/mK) die Palette aller bisher produzierten, energiesparenden Porit-Produkte. Mit dem neuen Stein wird jetzt ein noch besserer U-Wert der sogenannte Wärmedurchgangskoeffizient erreicht. Hervorragende nur 0,21 W/m²K errechnen sich bei einem Mauerwerk aus 36,5 cm dicken Porit-0,08-Wärmedämmsteinen, inklusive 15 mm Außen- und 10 mm Innenputz ohne Zusatzdämmung. Mit den Porit-Plansteinen dieser neuen Generation ist die heute so wichtige Energieeinsparung noch höher als bisher, und das bei einschaligem Mauerwerk und ohne Zusatzaufwand in der Haustechnik, erläutert Jörg Bayer. Angesichts der Turbulenzen auf dem Energiesektor ist das ein nicht zu unterschätzender Faktor. Das ermöglicht den Bauherren auch die Inanspruchnahme der KfW-Förderprogramme für Energiesparhäuser.
Zurückzuführen ist das ausgezeichnete Wärmedämmverhalten auf eine Optimierung der Herstellungsrezepturen für Porit. Während des umweltschonenden und energiesparenden Produktionsprozesses reagieren die Rohstoffe Quarzsand, Kalk, Zement und Wasser mit einer geringen Menge Aluminiumpulver zur Porenbildung. Unterschiedliche Rezepturen steuern die Rohdichten und Steinfestigkeiten. Nach dem Schneiden der standfesten Rohlinge mit straff gespannten Stahlseilen und dem anschließenden Härteprozess im Autoklaven ist die Herstellung abgeschlossen. Das Ergebnis ist ein homogener, massiver, maßgenauer und planebener Stein. Durch den Einschluss von Millionen kleinster Luftporen gewinnt er die hervorragenden Wärmedämmeigenschaften. Die Maßhaltigkeit sichert außerdem die Luftdichtigkeit und reduziert Wärmebrücken.
Mit Dicken von 24, 30 und 36,5 cm, einer Länge von 500 mm und der für Porit-Produkte üblichen Höhe von 24,9 cm erfüllen die Wärmedämmsteine alle statischen Anforderungen an Mauerwerk. Das geringe Gewicht von unter 25 kg pro Stein und die schnelle, leichte Verarbeitbarkeit erlauben eine kurze und damit kostensparende Bauzeit. Die Steine werden ohne Versetzgerät von Hand vermauert. Da sie vertikal mit Nut und Feder versehen sind, werden sie lediglich in der Lagerfuge wärmebrückenfrei mit Dünnbettmörtel verarbeitet, woraus außerdem eine geringe Baufeuchte resultiert. Die guten Dämmwerte bleiben dem Mauerwerk und damit dem Haus erhalten. Auch wenn also die Planung des schicken neuen Badezimmers mehr Spaß macht sich um das Mauerwerk zu kümmern, ist die wirklich lohnende Investition.
Bildunterschrift:
Der neue Porit-0,08-Wärmedämmstein erstmals auf der BAU 2007 in München vorgestellt hat großen Einfluss auf die Reduzierung des Energiebedarfs eines Gebäudes, und das bei einschaligem Mauerwerk und ohne Zusatzaufwand in der Haustechnik.
Foto: PORIT
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