Windenergietechnologie im Fokus der Normen
Essen (iwr-pressedienst) - Deutschland ist der international anerkannte
Marktführer in der Windenergienutzung. Dazu gehört nicht nur die
Entwicklung innovativer Technik, sondern auch der einschlägigen Regelwerke
und Normen. Doch unsere europäischen Nachbarn holen auf auch bei
Richtlinien und Normierungsaktivitäten. Die Kenntnis der nationalen und
internationalen Regelungen wird zu einem zunehmend wichtigen Erfolgsfaktor
bei Planung, Bau und Betrieb von Windkraftanlagen. Das gilt für den Export
ebenso wie für Offshore gebaute Anlagen im eigenen Land, die oft
grenzüberschreitende Genehmigungsverfahren durchlaufen müssen.Die Fachtagung Windenergietechnologie im Fokus der Normen im Essener
Haus der Technik befasst sich mit dem Aufbau von Zertifizierungsverfahren
sowie den zu verwendenden technischen Normen und deren Auslegung in der
Praxis. Am Beispiel einer Windkraftanlage werden sowohl die einzelnen
Komponenten, Lasten und Strukturen betrachtet als auch Condition
Monitoring Systeme, Fertigungsinspektionen und die Arbeitssicherheit.
Unter der Leitung von Axel Andreä vom Germanischen Lloyd Industrial
Services in Hamburg vermittelt die Fachtagung internationale
Normierungsaktivitäten in der Windenergie (GL, IEC, DIBt, EN) und
beleuchtet die häufigen Erweiterungen und Modifikationen bei der
Übertragung auf nationale Ebene.
Die Tagung am 4./5. Juni 2007 richtet sich an alle, die von der
Konstruktion über die Planung und Genehmigung bis zur Realisierung und
Wartung am Betrieb von Windkraftanlagen beteiligt sind.
Weitere Informationen erhalten Interessierte im Haus der Technik e. V.
unter Tel. 0201/1803-344 (Frau Ramzi), Fax 0201/1803-346 oder im Internet
unter http://www.energiekalender.de/anzeige/adresse.php?eintrag=1200473
bzw. unter http://www.windenergie-info.de.