Alte Garagentore auf Sicherheit überprüfen
In Hamburg wurde Anfang März ein achtjähriger Junge von einem hochfahrenden Tiefgaragentor schwer verletzt. Derartige lebensgefährliche Unfälle lassen sich mit neuen, modernen Toren vermeiden.
Der Achtjährige soll beim Spielen an dem sich schließenden Rollgitter hängen geblieben sein. Nach dem Kontakt öffnete sich das Tor zwar wieder, schaltete sich aber nicht automatisch ab und klemmte den kleinen Körper ein. Dieser schreckliche Unfall verlief glücklicherweise nicht tödlich. Aber immer wieder werden Kinder von Garagen- oder Tiefgaragentoren schwer verletzt. Experten warnen, dass es unzählige veraltete Tore gibt, die nicht den aktuellen Standards entsprechen. Die meisten Garagenbesitzer wissen gar nicht, welche Gefahren von alten automatisch betriebenen Toren ausgehen. Stoßen sie auf einen Widerstand, drücken sie trotzdem mit voller Kraft weiter zu, warnt Wolfgang Raufer, Ingenieur beim TÜV Süd. Das kann bei modernen Automatiktoren nicht passieren. Sie fahren nach dem Kontakt mit Personen oder Gegenständen ein Stück nach oben und stoppen dann. Auf diese Weise können spielende Kinder nicht eingeklemmt werden. Außerdem besteht keine Gefahr, dass das Auto beschädigt wird. Deshalb ist es wichtig, das alte Tor auf Sicherheitsrisiken zu überprüfen und gegen ein neues auszutauschen.Die Kontrolle ist denkbar einfach: Unter www.sicheres-Garagentor.de können Sicherheits-Checklisten heruntergeladen werden, welche die Schwachstellen an alten Garagentoren anschaulich demonstrieren. Auch eine kostenlose Überprüfung durch einen lokalen Garagentorfachmann lässt sich dort anfordern. Stellt sich heraus, dass das vorhandene Tor ein Sicherheitsrisiko darstellt, führt der Profi den Austausch innerhalb eines Tages schnell und zuverlässig durch.
Bild: Hörmann