Was bei der Wahl des Putzes zu beachten ist
Putz schützt Mauerwerk
Ein Putz schützt das Mauerwerk vor Witterungseinflüssen und verbessert den Wärme-, Schall-, Brand- und Feuchteschutz. Putze erfüllen nicht nur bauphysikalische Anforderungen, sondern dienen auch der architektonischen und optischen Gestaltung. Putz und Mauerwerk müssen dabei optimal aufeinander abgestimmt sein. Die häufig eingesetzten Leichtbetonsteine, wie sie sich mit dem Blähton-Zuschlag Liapor herstellen lassen, beschichtet man am besten mit mineralischen Putzen.Generell gilt: Ein Putzgrund muss tragfähig, sauber, trocken und frei von losen, die Haftung beeinträchtigenden Bestandteilen sein. Bei einer rauen, griffigen Oberfläche verzahnt sich das Mauerwerk mit dem Putz besonders gut. Das Mauerwerk sollte zudem nur relativ wenig Wasser aufnehmen, so dass der Untergrund dem Putz kaum Wasser entzieht. Die enthaltenen Bindemittel können dann ungestört reagieren und dem Putz die erforderliche Festigkeit verleihen. Bei Mauerwerk aus Liapor-Leichtbetonsteinen ist keine gesonderte Vorbehandlung notwendig, denn es besitzt genau diese gewünschte Oberfläche.
Ultraleichtputze im Kommen
Ein Außenputz besteht aus verschiedenen Lagen dem Unterputz und dem Oberputz. Als Unterputz eignen sich Kalk-Zement-Leichtputze, deren Trockenrohdichte unter 1.300 g/dm3 liegt. Die Eigenschaften solcher Leichtputze sind insbesondere auf hoch wärmedämmendes Mauerwerk abgestimmt, während althergebrachte, schwere Kalk-Zement-Putze oft zu hart und starr sind. Immer mehr im Kommen sind die neu entwickelten, elastischen Ultraleichtputze, deren Trockenrohdichte zwischen 700 und 800 g/dm3 liegt. Durch Ultraleichtputz mit einer typischen Wärmeleitfähigkeit von 0,10 oder 0,12 W/(m K) lässt sich der gute U-Wert der Wand, den beispielsweise Liapor-Mauerwerk besitzt, nochmals verbessern. Spannungen, die aus dem Untergrund kommen, können Ultraleichtputze gut aufnehmen und in sich selbst abbauen. So kommt es seltener zu Rissbildungen. Wärmedämmputze werden beispielsweise für Niedrigenergiehäuser eingesetzt. Mittlerweile steht eine Reihe von Wärmedämmputzen mit mineralischen Leichtzuschlägen zur Verfügung. Einer dieser Zuschläge ist das Blähglas Liaver. In Verbindung mit Liapor-Bausteinen lassen sich mit einem solchen Wärmedämmputz U-Werte unter 0,3 W/(m2K) erzielen.
Langlebig und ökologisch zeitgemäß
Für den Oberputz empfiehlt sich ein mineralischer, diffusionsoffener Edelputz, dessen physikalischen Kenn-werte auf den Unterputz abgestimmt sind. Auch Mauer-werk aus Liapor-Steinen ist diffusionsoffen und damit durchlässig für Kohlendioxid sowie Wasserdampf. Durch den Einsatz des richtigen Putzes bleibt diese Eigenschaft vollständig erhalten. Verputztes Mauerwerk aus Leicht-betonsteinen ist langlebig, einfach instand zu halten, recyclingfähig und damit ökonomisch wie ökologisch zeitgemäß.
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Jedes Putzsystem muss auf den jeweiligen Untergrund abgestimmt sein. Ein idealer Putzgrund braucht eine raue, griffige Oberfläche, mit der sich der Putz sehr gut verzahnen kann. Mauerwerk wie eine Liapor-Blähtonwand nimmt nur relativ wenig Wasser auf, wodurch der Putz ungestört abbindet.
Foto: Liapor