ndividuelles Wohnhaus mit Liapor-Elementen realisiert
Wohnen im südländischen Stil
Wohnen wie im Süden diesen Traum hat sich Dipl. Ingenieur Georg Böck, Geschäftsführer der Hans Böck GmbH, mit dem Bau seines Einfamilienhauses in Sonthofen erfüllt. Obwohl es die Fassade des schmucken Wohnhauses mit Wintergarten, Balkon sowie Mauervorsprüngen nicht vermuten lässt: Sämtliche Außenwände sind Elementbau-teile aus Liapor-Leichtbeton, die im eigenen Betonwerk nach den individuellen Vorgaben des Bauherrn vorgefertigt wurden.
Als Bauunternehmer weiß Georg Böck die Vorteile des Rohstoffs Liapor schon seit langem zu schätzen und wählte das Baumaterial natürlich auch für sein Eigenheim. Im Frühjahr begann der Bau, bezugsfertig war das Haus Im Weidach 2 ein Wohngebiet an der Iller ein Jahr später. Geplant wurde das Wohnhaus von Georg Böck selbst, der zusammen mit seinem Bruder Johannes Böck die seit 1956 bestehende Sonthofener Baufirma Hans Böck GmbH leitet.Hauptbestandteil Blähtonkugeln
Ins Auge sticht vor allem die Architektur des Einfamilienhauses, die an südliche Gefilde erinnert. Wie viele Möglichkeiten der Baustoff Liapor bietet, zeigt sich bei diesem Wohnhaus in Sonthofen bis ins Detail. "Bei der Planung muss man sich an keinerlei Raster oder Standards halten, die Liapor-Massiv-Wand kann in jeglicher Form produziert werden", so Georg Böck. Die Außenwände bestehen aus geschosshohen Fertigteilen aus gefüge-dichtem Leichtbeton LB 8 und sind 36,5 Zentimeter stark. Den Hauptbestandteil der massiven Leichtbetonelemente bilden Liapor-Kugeln, die aus naturreinem Ton bestehen: in diesem Fall Liapor 3 mit der Schüttdichte von 325 kg/m3. Im Liapor-Werk wird der Rohton nach sorgfältiger Aufbereitung bei ca. 1.200 °C im Drehrohrofen gebrannt. Dabei ver-brennen die gleichmäßig und fein verteilten, organischen Bestandteile des Tons. Die Kugeln blähen sich auf und es entsteht luftporendurchsetzter, keramischer Liapor-Blähton.
Vorfertigung spart Kosten
Die Vorfertigung der Leichtbetonelemente geschieht auf einer Fertigungsstraße mit hochspezialisierten Maschinen im Böck-eigenen Betonwerk. Notwendige Öffnungen, Durchbrüche und Schlitze wurden bereits im Vorfeld eingeplant und die Leerrohre für die Elektroinstallation bereits miteingegossen. "Das spart natürlich Arbeit sowie Zeit und reduziert den Materialeinsatz" so Georg Böck. In die 36,5 Zentimeter starken Liapor-Wände wurde außerdem eine Wandheizung in Form von Kapillarmatten integriert. Hierfür wurde auf die Schalung eine Putzschicht in der Stärke von 1,5 Zentimetern aufgetragen, in der die Kapillarmatten integriert wurden. Anschließend kam die Schicht mit Liapor-Leichtbeton.
Nach dem Austrocknen brachten Spezialfahrzeuge die Liapor-Elemente zur Baustelle, wo mit Hilfe eines Autokrans die Einzelteile exakt aufgestellt und miteinander verbunden werden konnten. Die fugenfreien Bauteile sind sehr ebenflächig, die Stöße wurden verspachtelt. Deshalb war kein Innenputz nötig. Außen erhielt das Wohnhaus einen leicht gelblich gefärbten Dekorputz von Baumit-Bayosan. Das absolut homogene Mauerwerk kennt keine Wärmebrücken durch Mörtelfugen, was die Rissgefahr beim Putz stark herabsetzt. Trotz der hohen Festigkeit lassen sich Liapor-Massiv-Wände leicht bearbeiten: Der Heimwerker kann nach Herzenslust bohren, fräsen, dübeln, sägen und sogar nageln.
Beste Dämmung im Winter wie im Sommer
Seit nunmehr sechs Jahren wohnt Bauherr Georg Böck im Haus mit dem südländischen Flair. Am meisten schätzt er das hervorragende Raumklima. Die geschosshohen, vorgefertigten Liapor-Massiv-Wände zeichnen sich nicht nur durch geringes Gewicht, hohe Druckfestigkeit und garantierte Ökologie aus. Sie erreichen auch beste Dämmwerte. Liapor besitzt eine ideale Kornform. Die Oberfläche ist mäßig rau und nahezu geschlossen. Im Inneren findet sich eine gleichmäßige, feine Porenstruktur. Bei geringem Gewicht verfügt Liapor über eine optimale Kornfestigkeit und damit die besten Voraussetzungen für einen hervorragenden Baustoff. Zu jeder Jahreszeit sorgt Liapor für das richtige Innenraumklima. Der Baustoff ist wärmedämmend, aber gleichzeitig gut speichernd und gleicht so Temperaturschwankungen aus. Im Sommer wirkt Liapor wie eine Klimaanlage, im Winter hat man es behaglich warm. "Selbst im Supersommer 2003 war es noch angenehm kühl in den Räumen und durch die integrierte Wandheizung verbrauchen wir deutlich weniger Energie als mit herkömmlichen Heizungen", berichtet der Bauherr. Wärmequelle für die Wandheizung ist eine Hackschnitzelheizung, die sich im Kellergeschoss befindet.
Südländischer Stil
Große Fenster mit grünem Anstrich, der Wintergarten und der Balkon mit Glasdach im Obergeschoss lassen viel Licht in das Wohnhaus. Besonderer Blickfang im Obergeschoss sind die antiken Kastenfenster mit Fensterläden, die aus dem Abbruch des Sonthofener Amtsgerichts stammen. Georg Böck ließ die markanten Doppelfenster restaurieren und wie die restlichen Fenster grün streichen. Heute geben sie dem Haus eine unverwechselbare Note.
Die Räume des Wohnhauses, das auf einem 650 Quadratmeter großen Grundstück steht, verteilen sich über zwei Etagen. Im Erdgeschoss befinden sich eine Diele, WC, Küche, Speisekammer sowie ein Wohnzimmer mit Wintergarten. Im Obergeschoss befinden sich die Schlafräume, Arbeitszimmer, Bad und Gästezimmer. Insgesamt bietet das Haus 220 Quadratmeter Wohnfläche. Ein Garten mit mediterranem Flair macht den südländischen Stil des Objekts perfekt.
Abbildungen
Bild 1
Wohnhaus in Sonthofen: Ins Auge sticht die Architektur, die den Traum vom Wohnen wie im sonnigen Süden wahrmacht.
Foto: Liapor
Bild 2
Auch bei diesem Einfamilienhaus mit einem besonders hohen Maß an Individualität erlaubt es die Liapor-Massivwand, dass die Planung frei von jeglichem Raster erfolgen kann.
Foto: Liapor
Bild 3
Die geschosshohen, 36,5 Zentimeter starken Außenwände bestehen aus Leichtbeton-Fertigteilen, die mit Liapor-Blähton hergestellt sind.
Foto: Liapor