Verbesserte Blähtonsorten Liapor F 2,9 und F 2,9E
Für einen noch höheren Wärmeschutz
Vor allem zwei Trends kennzeichnen heute die Entwicklung am Bau: der forcierte Einsatz natürlicher Baustoffe und immer höhere Anforderungen an die Wärmedämmung. Moderne Baustoffe müssen deshalb auf leistungsfähigen ökologischen Baumaterialien basieren. Eine intensive Forschungsarbeit betreibt der bedeutende Blähtonhersteller Liapor und stellt jetzt die neue Blähtonsorten F 2,9 bzw. F 2,9E vor, die eine noch bessere Wärmedämmung bei einer ausreichenden Festigkeit erreichen.Standfest, unverwüstlich und behaglich dies sind die Wünsche der Bauherren an ihre künftige Immobilie. Diese werden wahr durch wohngesunde Häuser aus dem ökologischen Massivbaustoff Liapor. Ein besonders hochwertiger, an organischen Bestandteilen reicher Ton wird dazu im Tagebau gewonnen, aufbereitet, fein gemahlen, zu kleinen Kugeln granuliert und dann bei etwa 1.200° C gebrannt. Dabei verbrennen die organischen Stoffe, weshalb die Tonkugeln mit zahllosen Luftporen durchsetzt sind und ihr Volumen vergrößern. Liapor-Blähton das sind leichte, keramische, druckfeste Tonkugeln von gleichbleibend hoher Qualität, die keine Fremdstoffe enthalten. Ausgestattet mit einer Fülle baubiologisch ausgezeichneter Eigenschaften entstehen aus Blähton, Sand und Zement hochwertige Mauersteine und Fertigelemente, die wärmedämmend, -speichernd und schalldämmend wirken. Der dampfdiffusionsoffene Baustoff erlaubt es, die Luftfeuchtigkeit stetig von innen nach außen zu transportieren, was sich entscheidend auf ein ausgeglichenes und behagliches Raumklima auswirkt. Darüber hinaus ist Liapor widerstandsfähig gegen Nässe, Chemikalien, Frost und Feuer.
Schüttdichte 290 ±25 kg/m3
Bei der Herstellung von Liapor sind Größe, Gewicht und Festigkeit der Blähtonkugeln exakt steuerbar und so lassen sich auch die Wärmedämmung von Mauersteinen oder Fertigteilen, die aus haufwerksporigem Leichtbeton bestehen und Blähton als Hauptbestandteil haben, beeinflussen. Wird die Tonkugel leichter gemacht, kann dadurch die Wärmedämmung noch weiter gesteigert werden. Wichtig dabei: Die Festigkeit muss erhalten bleiben, wie es für einen hochwertigen Baustoff notwendig ist.
Um Massivbaustoffe aus Liapor-Blähton kontinuierlich zu verbessern, betreibt der Blähtonhersteller eine intensive Forschungsarbeit. Seit kurzem befindet sich die Blähtonsorte Liapor F 2,9 auf dem Markt, jetzt folgt das neue Liapor F 2,9E. Beide Blähtonsorten besitzen eine Schüttdichte von 290 ±25 kg/m3 und unterscheiden sich in der Sieblinie. Während Liapor F 2,9 eine Sieblinie von zwei bis acht Millimetern aufweist, bewegt sich F 2,9E im Bereich von zwei bis sechs Millimetern. Beide Materialien sind also leicht und besitzen eine hohe Kornfestigkeit. Diese Voraussetzungen erleichtern es, die Betonrohdichte von Mauersteinen oder Fertigteilen zu reduzieren und damit eine bessere Wärmedämmung zu erreichen.
Gesenkte Wärmeleitfähigkeit
Die Ergebnisse sprechen für sich: Wurde beispielsweise bei der Liapor-Massivwand das Material Liapor F 3 eingesetzt, lag die untere Grenze der Betonrohdichte bisher bei 600 kg/m3. Mit den neuen Sorten lässt sich dieser Wert auf 550 kg/m3 und sogar bis zu 500 kg/m3 absenken bei einer immer noch ausreichenden Festigkeit. So bewegen sich Baustoffe mit den neuen Liapor-Sorten F 2,9 und F 2,9E ebenfalls in der Festigkeitsklasse 2, besitzen aber eine wesentlich verbesserte Wärmedämmung. Bisher konnten Leichtbetonprodukte mit einer Betonrohdichte von 600 kg/m3 eine Wärmeleitfähigkeit von 0,16 W/(m K) erreichen. Mit den neuen Sorten kann jetzt ein Lambda-Wert von 0,13 W/(m K) unterschritten werden.
Mit seinen neuen Blähtonsorten Liapor F 2,9 und F 2,9E kann Liapor die Bandbreite an natürlichen und sehr leistungsfähigen Baustoffen weiter vergrößern: Baustoffe, mit denen sich Häuser zum Wohlfühlen errichten lassen.
Abbildung
Bild 2
Die beiden neuen Blähtonsorten Liapor F 2,9 und Liapor
F 2,9E sind sehr leicht und besitzen eine hohe Kornfestigkeit. Dies erleichtert es, die Betonrohdichte zu reduzieren und so Mauersteine oder Fertigteile mit einer noch besseren Wärmedämmung herzustellen.
Foto: Liapor