Sitzkomfort der Güteklasse? - Aber mit Sicherheit!
Mit dem neuen "GRAN TURISMO" trägt der bayerische Hersteller GRAMMER den gestiegenen Sicherheitserfordernissen bei Bus-Passagiersitzen Rechnung
Der Trend: Busreisen werden immer beliebter Busreisen stehen bei den Bundesbürgern unverändert hoch im Kurs. Nach der neuesten Reiseanalyse der "Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen" konnte der Reisebus bei Urlaubsreisen, die mindestens fünf Tage dauern, seinen Marktanteil im vergangenen Jahr bei gut 10,3 Prozent behaupten. Absolut legte die Bustouristik sogar um rund 300.000 Teilnehmer zu. Noch wichtiger: Die aktuelle Untersuchung kam zu dem Ergebnis, dass der Trend zu Busreisen andauern dürfte. Die so genannte Potenzialfrage der Reiseanalyse 2004 ergab, dass immerhin 23,1 Prozent der Deutschen, also fast ein Viertel, in den nächsten drei Jahren mit dem Bus verreisen wollen. Vor vier Jahren lag dieser Wert erst bei 18,5 Prozent. Vor allem Städtereisen und höherwertige Rund- und Studienreisen mit dem Reisebus sind derzeit gefragt. An Busreisen schätzen die Passagiere schon immer den Komfort, aber mittlerweile vor allem auch die Sicherheit.Die Tendenz: Der Gesetzgeber sagt "Safety first"Die Zahlen des Statistischen Bundesamtes sprechen eine deutliche Sprache: Der Bus ist in Deutschland das mit Abstand sicherste Verkehrsmittel. Pro Milliarde Passagierkilometer kamen im Jahr 2002 rechnerisch 0,1 Fahrgäste bei Busunglücken ums Leben, beim Pkw lag dieser Wert bei 7,7, bei der Bahn bei 4,3 und beim Flugzeug bei 3,2 Fluggästen. Noch plastischer lässt sich die relative Sicherheit des Busreisens durch absolute Zahlen untermauern: Seit 1991 kamen auf deutschen Straßen insgesamt ca. 250 Menschen bei Unfällen mit Bussen ums Leben, bei Unfällen mit Pkw starben im selben Zeitraum mehr als 70.000 Personen. Sicher ist allerdings immer noch nicht sicher genug: Seit Jahren wird deshalb darüber nachgedacht, welche technischen Lösungen die Standards beim Busreisen noch weiter verbessern können. Die bekannteste Maßnahme in Deutschland: Seit dem 1. April 2004 heißt es nun auch im Reisebus "Erst klicken - dann starten", die Anschnallpflicht ist in Kraft getreten. Eine Vorschrift in einer Reihe von Regelungen, mit denen der Gesetzgeber - ob auf nationaler oder europäischer Ebene - in den letzten Jahren die Anforderungen an die Sicherheit von Bussen erheblich erhöht hat, weitere Maßnahmen werden folgen. Und: Die Mindestvorschriften, die in der "alten" EU gültig sind, werden nun sukzessive auch auf die osteuropäischen Beitrittsländer übertragen.
Das Thema: Wirksame Sicherheit schafft nur der Gurt Tatsächlich sind sich alle Experten mittlerweile einig, dass nur die Verwendung von Gurten Passagiere im Falle eines Falles schützen kann. Nach Ansicht des Sicherheitsexperten Professor Gert Rüter von der Fachhochschule Trier können richtig angewandte Gurte helfen, Busunfallfolgen "dramatisch" zu verringern. Alle anderen Sicherheitseinrichtungen nützen demnach nichts, wenn die Passagiere nicht fest in den Sitzen fixiert sind. Hoch wirksam sind die Gurte vor allem bei Überschlägen und Frontalaufprallen, den beiden häufigsten Arten von Busunfällen. Mehr noch als zur Rückhaltung bewähren sich die Gurte bei der Vermeidung des Hinausschleuderns der Fahrgäste im Falle eines so genannten Rollover. Mittlerweile liegen umfangreiche Studien vor, die diese Zusammenhänge eindrucksvoll bestätigen. Am ausführlichsten wurde die Thematik von der Europäischen Kommission im Projekt "ECBOS", einer Studie zur Verbesserung der Sicherheit von Buspassagieren, erörtert. Die Studie kommt zu klaren Ergebnissen: Der Gebrauch von Sicherheitsgurten wird dringend empfohlen. Um die Folgen von Frontalzusammenstößen abzumildern, wird sogar der Einbau von 3-Punkt-Gurten nahegelegt.
Die These: Der Sitz- und Gurtkomfort entscheidet über die Gurtakzeptanz der Passagiere!Angesichts der potenziell lebenswichtigen Bedeutung des Gurtes stellt sich die Frage, warum sich im Reisebus immer noch so viele Passagiere weigern, die Sicherheitsgurte anzulegen. Während es im Flugzeug normal ist, auch die kleinsten Sicherheitsvorschriften ernst zu nehmen, wird im Bus das Anschnallen als Einschränkung der Reisequalität angesehen. Hier aber liegt auch schon ein Ansatz zur Lösung des Problems: Der Gurt wird nur benutzt, wenn er den Benutzer nicht stört, der Tragekomfort beeinflusst direkt die Akzeptanz der Anschnallpflicht und erhöht damit die Sicherheit. All diese Anforderungen erfüllt auf vorbildliche Weise der neue Komfort-Passagiersitz "GRAN TURISMO" des bayerischen Sitzherstellers Grammer.
Mit dem "GRAN TURISMO" auf Nummer sicher Beim "GRAN TURISMO" steht die Sicherheit im Mittelpunkt, er bringt diesbezüglich einen Flugzeugstandard in den Reisebus. Durch das integrierte 3-Punkt-Rückhaltesystem wird die Sicherheit der Fahrgäste wesentlich erhöht, der Tragekomfort aufgrund der Gurthöheneinstellung deutlich gesteigert. Das System bietet ausreichend Schutz, ohne die Bewegungsfreiheit einzuschränken. Der Gurt ist komplett in die virtuelle Trägersäule an der Rückseite des "GRAN TURISMO" integriert, damit ist das Gurtband vollständig abgedeckt, das System wirkt stets aufgeräumt und senkt eventuelle Verletzungsgefahren. Ein weiterer Sicherheitsaspekt des "GRAN TURISMO" ist die genormte "Isofix"-Vorrichtung zur Befestigung von Kindersitzen. Damit wird die Sitz-innovation ein weiteres Mal der erwähnten EU-Studie "ECBOS" gerecht, die auch die spezielle Anpassung von Rückhaltesystemen für Kinder anmahnt. Denn Kindersitze erfordern ein eigenes Befestigungssystem, da Befestigungen mit dem Erwachsenengurt häufig zu einem unbefriedigenden Ergebnis führen.
Sicherheit durch Ergonomie - neuester Stand Zur Verbesserung des Sicherheitsstandards tragen eine Reihe weiterer Features bei, mit denen Grammer beim "GRAN TURISMO" neueste ergonomische Erkenntnisse umgesetzt hat. So leistet die integrierte Kopfstütze einen aktiven Beitrag zur Reduzierung der Verletzungsgefahr und ist mit ihrer dynamischen Formgebung im Kopfbereich für alle Körpergrößen gleichermaßen geeignet, wodurch eine aufwendige Höhenverstellung entfällt. Durch ihre ergonomische Form unterstützt die Kopfstütze das seitliche Ablegen des Kopfes und erhöht damit den Ruhekomfort. Die hohe Rückenlehne im Bereich der Kopfstütze hat entscheidenden Einfluss auf das Verletzungsrisiko der Halswirbel-säule, sie stützt Kopf und Nacken ab. Ausreichender Schulterfrei-raum lässt jederzeit Bewegungen zu, die charakteristische Rückenlehnenkonturierung stützt den Lendenbereich ab. Dieser wird außerdem durch die variable Sitztiefe des "GRAN TURISMO" entlastet. Im übrigen schafft der "GRAN TURISMO" durch die moderne und innovative Idee der "Sitzasymmetrie", bei der eine Doppelbank als eine Sitzeinheit konzipiert wurde, im gesamten Fahrzeug eine angenehme Raumatmosphäre und verbessert deutlich die Sicht aus Front- und Seitenscheibe.
Die "Säule": Das Baukastensystem bei den Accessoires Der Produktaufbau des "GRAN TURISMO" ist modular. Neben dem Gurt sind auch alle anderen Zubehör-Komponenten komplett in die seitliche Trägersäule - die so genannte Virtual Column (VC) - an der Rückseite des Sitzes integriert. Aufgrund dieses innovativen Systems können Bushersteller aus einem einzigen Sitztyp alle Versionen - vom Basis- bis zum Luxusmodell - ableiten. Für den Hersteller bedeutet dies ein außergewöhnlich variables Customizing: Er muss nur einen Sitztyp ordern, und kann dennoch alle Kundenwünsche durch ein schnelles und kosten-günstiges Auf- und Nachrüsten der einzelnen VC-Module gewährleisten - ein aufwändiger Sitzausbau bleibt erspart. Und last but not least: Der "GRAN TURISMO" ist mit all seinen Vorzügen ein ausgesprochenes "Leichtgewicht". 25 Kilogramm wiegt der Sitz in der Basisversion, das sind immerhin fünf Kilogramm weniger, als ein vergleichbar ausgestattetes Wettbewerbsprodukt und das zu einem attraktiven Preis.