Klimakomfort für den Fahrer macht den Bus noch sicherer

Klimakomfort für den Fahrer macht den Bus noch sicherer

Zur Busworld 2005 präsentiert GRAMMER die Komfortsitze "Linea" und "Tourea" auch mit aktiver Sitzklimatisierung

Die technischen Sicherheitsstandards für Busse wurden in den vergangenen Jahren weiter erhöht. Allerdings sollte beim Thema Sicherheit die menschliche Komponente - also der Fahrer - nicht unterschätzt werden: Gutes Sitzen erhöht die Konzentration und macht das Busfahren für alle Beteiligten noch sicherer. Ein wesentlicher Bestandteil des Sitzkomforts ist der Klimakomfort: Deshalb bietet der traditionsreiche Hersteller GRAMMER seine Fahrersitze "Linea" für Linienbusse und "Tourea" für Reisebusse nun auch mit einer aktiven Sitzklimatisierung an. Der Mensch als Schwachstelle des Systems Busfahren in Deutschland ist sehr sicher. Das bestätigt nicht nur die Statistik, sondern auch der Eindruck im täglichen Straßenverkehr. Gesetzgeber, Unternehmer und Hersteller haben an einem Strang gezogen und die ohnehin schon hohen Standards in den letzten Jahren weiter angehoben. Vorbeugung ist Trumpf, um die geringe Zahl der Unfälle noch weiter zu reduzieren. Die Aufmerksamkeit von Praktikern und Konstrukteuren wendet sich nun zunehmend dem Busfahrer zu. Mehr und mehr wird der Mensch am Lenkrad als die Schwachstelle des Systems identifiziert. Kondition und Konzentration des Fahrers können mit dem entsprechenden Sitzkomfort deutlich gesteigert werden. Ein wichtiger Bestandteil dieses Komforts ist der Klimakomfort. Darunter versteht man das Zusammenspiel aller Einflüsse, die für das Wohlgefühl des Fahrers verantwortlich sind: die Temperatur, die Luftbewegung, die Feuchtigkeit und die Sonneneinstrahlung.

Klimaanlagen bewirken zwar eine Erhöhung des Innenraumkomforts und reduzieren weitestgehend externe Einflüsse wie die Außentemperatur und die Sonneneinstrahlung, erreichen aber nur die Körpervorderseite. Die Körperrückseite, die etwa 25 Prozent der Körperoberfläche eines Erwachsenen ausmacht, ist nicht frei zugänglich für die Luftzirkulation, sondern wird durch den Sitz abgedeckt. Nicht abtransportierten Schweiß empfindet der Fahrer als unbehaglich und unkomfortabel. Neben der Klimaanlage trägt also der Sitz maßgeblich zum Temperaturempfinden des Fahrers bei.

Die Lösung: Aktive Sitzklimatisierung Ein modernes Sitzklimasystem muss für den Abtransport von Schweiß und Wärme sorgen. Die wichtigsten Erwartungen an den Sitz sind also: permanenter Wärmeaustausch zwischen Körper und Sitz, Vermeidung von Feuchtigkeitsstau, Belüftung der abgedeckten Körperflächen.

Die Komfort-Fahrersitze "Linea" für Linienbusse und "Tourea" für Reisebusse werden von GRAMMER deshalb ab sofort auch mit aktiver Sitzklimatisierung angeboten. Diese Lösung basiert auf den positiven Eigenschaften der Aktivkohle: Körperschweiß, der sich im Bereich der Kontaktflächen zum Sitz bildet, wird über das Bezugsmaterial abtransportiert und in der darunter liegenden Aktivkohleschicht zwischengespeichert. Die Sitzoberfläche bleibt auch bei den größten Hitzegraden angenehm trocken.

Im Gegensatz zur herkömmlichen Sitzklimatisierung - Kühleffekt durch direktes Anblasen des Körpers - wird beim GRAMMER-System der natürliche Kühleffekt der menschlichen Haut unterstützt, es erfolgt keine direkte Belüftung des Köpers. Die Körperfeuchte wird dank der absorbierenden Eigenschaften der Aktivkohle sanft abtransportiert.

Unter der Aktivkohleschicht befindet sich mit der Ventilations-schicht eine weitere "Ebene", die von kühler und trockener Luft durchströmt ist. Die Ventilationsschicht entfeuchtet die Aktivkohleschicht. Der Fahrer sitzt stets angenehm temperiert, mit trockendem Rücken und Gesäß. Die Aktivkohle entfeuchtet nach dem Verlassen des Sitzes von selbst.

Die Unterschiede zu einem Sitz ohne Sitzklimatisierung sind deutlich messbar: Bei einem Sitz mit Sitzklimatisierung ist die Sitzflächentemperatur durchschnittlich um ca. zehn Prozent und die relative Feuchte um ca. 20 Prozent geringer. Ein weiterer Vorteil: Das System funktioniert permanent und sorgt jederzeit für ein angenehm trockenes Gefühl - selbst wenn die Klimaanlage einmal ausgeschaltet sein sollte.

Ergonomie und Sicherheit Sowohl der "Linea" als auch der "Tourea" überzeugen nicht nur durch ein modernes, ansprechendes Design - GRAMMER hat besonderen Wert darauf gelegt, neueste ergonomische Erkenntnisse in der Entwicklung dieser Sitze zu realisieren. Bereits die innovative Grundform sorgt für eine optimale Sitzposition. Die pneumatische Lendenwirbelstütze, die zur Vorbeugung von Bandscheibenschäden beiträgt, garantiert im Zusammenspiel mit der pneumatischen Seitenkonturanpassung eine spürbare Entlastung der Wirbelsäule und einen perfekten Seitenhalt in Kurven. Sicherheit für jeden Benutzer, egal welcher Körpergröße, bietet die integrierte Kopfstütze. Ohne aufwändige Einstellarbeiten ist sie immer in der besten Position. Optimale Sicherheit wird durch den serienmäßig integrierten 3-Punkt-Gurt im Tourea und durch den optional erhältlichen 2-Punkt-Gurt im Linea gewährleistet.