Entspannt fahren auf dem Bau
Mit seinem nutzerfreundlichen Design und der aktiven Sitzklimatisierung sorgt der neue ACTIMO EVOLUTION von GRAMMER für größtmöglichen Sitzkomfort
Bei Baumaschinen können die Maßstäbe an den Fahr- und Bedienkomfort nicht hoch genug angesetzt werden: Erst der komfortabel gestaltete Arbeitsplatz schafft die Voraussetzung dafür, dass der Fahrer auch über längere Zeit die verfügbare Maschinenleistungen in Produktivität umsetzt. Allerdings wird die Investition in einen besonders nutzerfreundlichen Arbeitsplatz immer noch häufig genug gescheut, weil sich die dadurch verbesserte Effizienz nur schwer ermitteln lässt. Insgesamt geht der Trend aber zu komfortableren Baumaschinen. Die Hersteller haben erkannt, dass damit die Produktivität der Beschäftigten in der Baubranche deutlich steigt. Einen wesentlichen Beitrag kann dazu der Sitz leisten. Mit dem Komfortsitz ACTIMO EVOLUTION haben Lenker großer Baumaschinen nun den richtigen "Partner". Der Sitzhersteller GRAMMER hat dieses besonders bedienerfreundliche Modell ergonomisch optimal ausgestattet. Der ACTIMO EVOLUTION macht das Fahren ruhiger, sicherer und in erheblichem Maße rückenschonender. Dafür sorgt die Umsetzung der bewährten GRAMMER-Philosophie "Design for use" und als spezielles Feature die aktive Sitzklimatisierung. Der Fahrersitz als dominierendes Gestaltungselement
Was kann der anspruchsvolle Betreiber heute von einem Radlader, einem Bagger oder einem Dumper in Bezug auf Ergonomie erwarten? Der Sitz muss so gestaltet sein, dass sich der Mensch als Individuum in einem hoch technisierten Umfeld hundertprozentig wohl fühlt. Schließlich "darf" er einen langen, harten Arbeitstag in dieser Umgebung verbringen. Die Maschine muss also an den Menschen angepasst werden - und nicht umgekehrt. Davon profitieren schließlich alle, vom Fahrer über den Bauunternehmer bis hin - quasi als Rückkopplung - zum Hersteller. Der Fahrersitz ist in dieser Hinsicht das dominierende Gestaltungselement im Kabineninnenraum. Wird die Kabinentür geöffnet, fällt der erste Blick auf den Sitz. Der Sitz ist aber auch der "erste Kontakt", den der Nutzer mit dem Fahrzeug hat und damit der erste Eindruck, sozusagen die "Visitenkarte" des Fahrzeugs. Er verfügt damit über eine nachgewiesene "Ankerwirkung" der erste Eindruck bleibt in Erinnerung. Die eigentliche Bedeutung des Sitzes resultiert jedoch aus der Tatsache, daß er die Hauptschnittstelle zwischen Mensch und Maschine ist. Der Sitz stellt für den Fahrer das Element des gesamten Fahrzeugs dar, dessen Mehrwert und Nutzen er unmittelbar - also "am eigenen Leibe" - verspürt! Er hat entscheidende Auswirkungen auf die Zufriedenheit des Fahrers mit dem gesamten Fahrzeug. Im Fokus des GRAMMER-Produktdesigns steht deshalb auch uneingeschränkt der Mensch in seinem Arbeitsumfeld. Es geht um seine Lebensqualität, um seine Gesundheit, seine Sicherheit und seinen Komfort. Jedes der Details am Sitz trägt dazu bei, dass das sicherer, ergonomischer und wirtschaftlicher wird.
Gelungenes Spiel mit Form und Funktion
"Form follows function", in die GRAMMER-Philosophie übersetzt heißt das: "Design for use". Auch beim ACTIMO EVOLUTION bestimmt die Konzentration auf das Wesentliche und damit die Bedienungserleichterung die Gestaltung und Platzierung der einzelnen Elemente. Ihre vollständige Integration in die jeweilige Sitzeinheit führt zu einem harmonischen Gesamterscheinungsbild. Hinter dem "Design for use"-Konzept von GRAMMER verbirgt sich eine "taktile" Bedienphilosophie. Dieser Ansatz geht davon aus, dass der Mensch unbewusst durch das Ertasten lernt. Formgebung, Bewegungsrichtung und Feedback der Bedienelemente werden charakteristisch für die jeweilige Funktion ausgelegt und folgen einer Logik, die der Fahrer intuitiv nachvollziehen kann. Die Griffe werden nach ihrer Wichtigkeit in verschiedenen Ebenen platziert. Auf der ersten Ebene sind die Griffe, die während des Gebrauchs häufig genutzt werden, auf der zweiten Ebene Griffe, die während des Gebrauchs eher selten genutzt werden. Somit sind die Fahrer, trotz der vielfältigen Einstellmöglichkeiten, die solche Sitze mittlerweile bieten, in der Lage auch ohne Bedienungsanleitung schnell und einfach die ergonomisch beste Sitzposition einzunehmen. Dieses intuitive Bedienkonzept kommt in allen neuen Grammer-Produkten zur Anwendung, also auch beim ACTIMO EVOLUTION.
Rückenfreundliche Details
Die GRAMMER-Philosophie "Design for use" zeigt sich in vielen weiteren Ausstattungsmerkmalen: So wird der Sitz über eine Sensorik und Elektronik vollautomatisch auf das Gewicht des Fahrers eingestellt. Die Längseinstellung ist zum Beispiel über 210 Millimeter variabel und die lange und gut ausgeformte Rückenlehne lässt sich bis zu 80 Grad neigen. Damit gibt sie dank betonter Seitenkontur optimalen Rücken- und Seitenhalt. Eine pneumatische Lendenwirbelstütze sorgt auf Knopfdruck nicht nur für die ideale Haltung, sondern beugt auch Bandscheibenschäden vor. Individuell anzupassen ist die höhen- und neigungseinstellbare Kopfstütze. Sitztiefe und Höhe können zudem je nach Anforderung variiert werden.
Prima Klima für den Rücken
Und schließlich fördert ein spezielles Klimasystem beim ACTIMO EVOLUTION das Wohlbefinden des Fahrers. Damit bleiben Rücken und Gesäß trocken und die Erkältungsgefahr wird reduziert. Das Sitzklima ist für die Fahrer von Baumaschinen ein primärer Komfortfaktor, weil man es permanent spürt. Wenn Körperwärme und Schweiß an den Kontaktflächen zwischen Körper und Sitz nicht abgeleitet werden, wird dies als unangenehm empfunden - trotz klimatisierter Kabine. Unsere Lösung ist die aktive Sitzklimatisierung, die vor zwei Jahren erstmals in einem Seriensitz für das Aftermarket Geschäft - dem Komfortsitz MAXIMO EVOLUTION für leistungsstarke Traktoren - verwirklicht wurde., sagt Hubert Wittmann, Produktmanager Offroad bei GRAMMER. Das System ist von GRAMMER patentiert worden, es wurde mittlerweile bei großen Nutzfahrzeugherstellern mehrfach erfolgreich getestet. Mit dem innovativen System kann vor allem den gesundheitlichen Gefahren, die immer mehr ins Bewusstsein der Öffentlichkeit rücken, wirksam begegnet werden.
Wie funktioniert die aktive Sitzklimatisierung?
Mit der aktiven Sitzklimatisierung gehört schweißnasses Sitzen der Vergangenheit an - auch bei Höchsttemperaturen. Und so funktioniert sie: Körperwärme und Schweiß des Fahrers werden über das Bezugsmaterial abtransportiert und in der darunter liegenden Aktivkohleschicht zwischengespeichert, die Sitzober-fläche bleibt angenehm trocken. Unter der Aktivkohleschicht befindet sich mit der Ventilationsschicht eine weitere "Ebene", die von kühler und trockener Luft durchströmt ist. Die Ventilationsschicht entfeuchtet die Aktivkohleschicht. Selbst wenn die Lüfter in der Ventilationsschicht nicht aktiv sind, werden bereits über die Aktivkohleschicht beträchtliche Mengen Feuchte abgeführt. Die Sitzoberfläche bleibt somit trocken und kühl. Die stoffbezogenen Armlehnen verhindern auch das Schwitzen auf der Auflage, Reibstellen können gar nicht erst entstehen. In der kalten Jahreszeit sollte die Sitzoberfläche aber natürlich nicht nur trocken, sondern auch warm sein: Dafür sorgt wiederum die elektrische Sitzheizung, die sich bei Bedarf zuschalten lässt. So beugt die aktive Sitzklimatisierung möglichen Erkrankungen bei allen Temperaturen vor.
Aktive Sitzklimatisierung bringt nur Vorteile
Die Vorteile der aktiven Sitzklimatisierung werden besonders deutlich im Vergleich zur herkömmlichen Sitzklimatisierung, bei der der Fahrer mit Luft angeblasen wird.
Die aktive Sitzklimatisierung unterstützt den natürlichen Kühleffekt der Haut. Wird der Körper dagegen durch direktes Anblasen von Luft gekühlt, besteht die Gefahr von Zugerscheinungen.
Dank der Aktivkohleschicht können Wasserdampf und Schweiß "sanft" abtransportiert werden, herkömmliche Systeme erfordern eine aufwändige Regelungstechnik aus Heizung und Lüftung.
Das saugende System von GRAMMER begünstigt den natürlichen Wärmefluss in die Ventilationsschicht, ein blasendes Klimasystem wirkt stattdessen dem natürlichen Wärmefluss entgegen.