Nachfrage der Bauwirtschaft
München, 23. April 2007. Nach Aussagen des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie hat die deutsche Bauwirtschaft die konjunkturelle Trendwende im Jahr 2006 geschafft. Bei den Herstellern von Flurförderzeugen habe sich diese Entwicklung in einer steigenden Nachfrage für verbrennungsmotorische Stapler bemerkbar gemacht, so Linde Material Handling zum Auftakt der Messe für Baumaschinen und Bergbau (bauma) in München. Auf dem Messestand in Halle B4, Stand 331 zeigt der Hersteller von Flurförderzeugen und Antriebstechnik Neuheiten aus beiden Unternehmensbereichen.Der unerwartete Produktionsschub im deutschen Bauhauptgewerbe sei auf eine Gerätekapazität getroffen, die in der zehn Jahre währenden, schwierigen Situation der Bauwirtschaft deutlich zurückgefahren worden sei. Deshalb verwundere es nicht, dass die Unternehmen im vergangenen Jahr Rekordwerte bei der Auslastung der Gerätekapazitäten gemeldet hätten. Und dies gelte nicht nur für Bagger, Autokrane und Radlader, sondern auch für verbrennungsmotorische Gabelstapler, so Georg Silbermann, in der Geschäftsführung von Linde Material Handling für den Flurförderzeug-Vertrieb verantwortlich. Um 2,2 Prozent haben die Bestellungen aus der Baustoffherstellung 2006 im Vergleich zum Vorjahr zugenommen. Bauunternehmer und Baustoffhändler seien hingegen zurückhaltender gewesen. Hier sind die Auftragseingänge mit 0,2 Prozent nur minimal gewachsen. Gefragt seien insbesondere Diesel- und Treibgasstapler mit Tragfähigkeiten von 2,5 und 3 Tonnen sowie 5 Tonnen.
Dabei stelle die Bauindustrie besonders hohe Anforderungen an die eingesetzten Flurförderzeuge. Robust müssen sie sein, sind sie doch größtenteils im Außenbereich bei Wind und Wetter unterwegs. Aber auch leistungsstark und schnell. Ansprüche, bei denen die Vorteile der verbrennungsmotorischen Stapler von Linde sehr deutlich werden. Nicht umsonst sind unsere Marktanteile in der Bauindustrie besonders hoch, so Silbermann. Dass die Fahrzeuge seit Jahren den Standard in Sachen Wirtschaftlichkeit setzen, liege in erster Linie im Fahrzeugkonzept begründet: Alle Modelle verfügen über die nahezu verschleißfreie Linde-Hydrostatik sowie eine exakt auf den Staplereinsatz abgestimmte Motorentechnologie. Hinzu kommt bei den Modellen der 39X-Serie mit Traglasten von 1,4 bis 5 Tonnen die Konstruktion mit obenliegenden Neigezylindern, einer schwingungsreduzierten Abkoppelung von Antriebsachse und Fahrerkabine sowie der elektronischen Ansteuerung der Hubmastfunktionen mittels handlicher Bedienhebel.
Von der Messe bauma erwartet sich Linde Material Handling einen weiteren Auftragsschub. Die Veranstaltung kommt zur rechten Zeit und wir sind optimistisch, dass viele Betreiber die Chance nutzen, sich hier umfassend zu informieren, um dann Angebote einzuholen, so Geschäftsführer Silbermann.
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