Energiebewusstsein zahlt sich aus

Energiebewusstsein zahlt sich aus

Bauherren und Modernisierer haben derzeit vor allem eines im Sinn: Wie lassen sich die eigenen vier Wände mit möglichst wenig Energie angenehm erwärmen? Die Antwort rückt in der Regel die Gebäudedämmung sowie eine effiziente Heizungsanlage in den Blick. Beide Maßnahmen sind mit erheblichen Kosten verbunden. Sie spielen oft die wesentliche Rolle bei der Entscheidung, ob es zum Beispiel "nur" ein Brennwertkessel sein soll oder ob dieser mit einer Solaranlage kombiniert wird. Aber auch mit geringen Investitionen sind erhebliche Einsparungen möglich. Eine bedarfsgerechte Regelung mit programmierbaren Thermostatventilen, wie dem RA Plus von Danfoss, und der hydraulische Abgleich der Heizungsanlage tragen in nennenswertem Umfang zur Reduzierung des Energieverbrauchs bei. Um als Bauherr oder Modernisierer nicht an der falschen Stelle sparen zu müssen, stehen zahlreiche Fördermaßnahmen von Bund, Ländern und Kommunen zur Verfügung. Woher aber wissen, wer für welche Maßnahme Fördermittel anbietet? Hilfestellung geben hier so genannte Fördermitteldatenbanken im Internet. Auf der Internetseite www.danfoss-waermeautomatik.de stellt beispielsweise der Heiztechnik-Hersteller Danfoss unter der Rubrik Top-Links/Fördermittelcheck eine umfassende Rechercheplattform kostenlos zur Verfügung. In einem Online-Formular muss zunächst angegeben werden, ob es sich um Neubau oder Modernisierung und um ein Ein-, Zwei- oder Mehrfamilienhaus handelt sowie welche Maßnahmen etwa Wärmeschutz, Heizung, Dachsanierung oder Regenwassernutzung geplant sind. Daraufhin werden diese Informationen mit den gespeicherten, ständig aktualisierten Fördermaßnahmen abgeglichen und das Ergebnis als Liste mit hinterlegten Details angezeigt. Nun lassen sich einzelne Maßnahmen auswählen und als pdf-Dokument mit ausführlichen Angaben ausdrucken. Die enthaltenen Kontaktdaten der Fördermittelanbieter ermöglichen die sofortige Kontaktaufnahme.

Dass sich die Recherche nach Fördermitteln lohnt, zeigt sich schon beim Blick auf das CO2-Gebäudesanierungsprogramm von Bund und Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW): 2006 wurden 9,5 Milliarden zinsverbilligte Kredite zugesagt. Im Rahmen dieser Fördermaßnahme kann beispielsweise ein Hausbesitzer für die Altbausanierung einen Kredit von bis zu 50.000 Euro pro Wohneinheit plus Tilgungszuschuss von maximal 12,5 Prozent erhalten.

Ob bei Neubau oder Modernisierung ausführliche Beratungen mit Planer und Heizungsbauer sind Pflicht, um die eigene Immobilie so energieeffizient wie möglich zu bekommen. Wer sich zuvor über Fördermöglichkeiten informiert, kann finanziellen Spielraum gewinnen.
Foto: Danfoss