Erst der Dübel, dann die Platte

Oft bestehen Zweifel, ob sich eine alte Fassade für das Verkleben von Dämmplatten eignet. Dann heißt es dübeln. Daran ändert zwar auch der neue Verbunddübel Sto-Optifix nichts - doch sonst ist alles anders. Denn dieser Dübel sitzt unter der Dämmplatte, erleichtert deren Verklebung auf kritischen Untergründen und erspart so aufwändige Vorarbeiten. Wärmedämm-Verbundsysteme auf nicht ausreichend tragfähigen Untergründen sind grundsätzlich zu verdübeln - nach dem bisherigen Stand der Technik durch die Dämmschicht. Sto-Optifix stellt diese Praxis auf den Kopf: Jetzt werden die Dübel zuerst gesetzt und danach die Dämmplatten verklebt. Dabei bildet der Dübelteller einen kraftschlüssigen Ankerpunkt für die Verklebung: So wird zunächst Klebemörtel auf den Teller aufgebracht, dann auf die Dämmplatte. Die Dämmplatte wird also über den Dübel direkt mit dem Untergrund verbunden.

Die Vorteile liegen auf der Hand: Weil der Verbunddübel unter der Dämmschicht liegt, ist das Risiko von Wärmebrücken oder optisch unschönen Dübelabzeichnungen dauerhaft gebannt. Sto-Optifix vereinfacht zudem die Lagerhaltung, weil seine Länge nicht mehr von der Dämmstoffdicke abhängt - so passt ein Dübel für alle Fälle.

Doch viel interessanter ist, dass Sto-Optifix zeitintensive Untergrundvorbereitungen überflüssig macht. Kleben und dübeln geht nun Hand in Hand, die Wartezeit zwischen Verklebung und Verdübelung der Dämmplatten entfällt komplett. Dies alles steigert die Wertschöpfung enorm. Und: Ab Dämmstärken von etwa 120 Millimetern ist eine Befestigung mit Sto-Optifix sogar preiswerter als konventionelle Dübel. So wird die energetische Sanierung des Altbaubestandes für Bauherren und Verarbeiter wirtschaftlich noch interessanter - und auch langlebiger.

Bild-Hinweise:

Abbildung 1: Foto: Sto AG

Bildunterschrift: So wird es gemacht: Gemäß einem festen Raster setzt man die Bohrungen...

Abbildung 2: Foto: Sto AG

Bildunterschrift: ...und schlägt Sto-Optifix direkt in das Mauerwerk ein. Egal wie dick die Dämmung darüber, der Dübel ist stets der gleiche.

Abbildung 3: Foto: Sto AG

Bildunterschrift: Auf den Dübelteller wird Klebemörtel aufgetragen, so entsteht später eine kraftschlüssige Verbindung zur Dämmplatte.

Abbildung 4: Foto: Sto AG

Bildunterschrift: Weiter wie gewohnt: Dämmplatte mit Klebemörtel im Punkt-Rand-Verfahren versehen, einbauen, andrücken, fertig. Die Nachverdübelung entfällt.

Abbildung 5: Foto: Sto AG

Bildunterschrift: Der Verbunddübel Sto-Optifix wird in den nicht tragfähigen Untergrund geschlagen und erleichtert das Verkleben der Dämmplatten


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