Industriebodensanierung mit maxit Bodenssystemen: Eine "Topsache" für Bauherren, Verarbeiter und Planer

Industriebodensanierung mit maxit Bodenssystemen: Eine "Topsache" für Bauherren, Verarbeiter und Planer
Die Industriebodensanierung ist eines der schwierigsten Geschäftsfelder der Bodensanierung. Oft handelt es sich um Böden, die sehr stark belastet werden, die ganze Zeit Schmutz und Verunreinigung oder zum Teil giftigen oder ätzenden Substanzen ausgesetzt werden und auf jeden Fall in kürzester Zeit wieder benutzt werden sollen, da es sich kein Unternehmen erlauben kann, die Produktion lange ruhen zu lassen.
Dass es aber noch eine Spur schwieriger geht, zeigt folgendes Objekt: Die Firma Coats GmbH, weltweit tätiger Hersteller von Garnen und Fäden, baute 2004 fast die komplette europäische Produktion ab. In Deutschland verblieb nur der Standort Bräunlingen. Teils wegen seiner zentralen Lage in Europa, teils wegen der fast nur noch in Deutschland möglichen 40 Stunden Woche, sollte die 100 Jahre alte Spinnerei des Unternehmens in Bräunlingen als Standort erhalten werden. Allerdings umgebaut zu Europas modernster Färberei mit über 300 Mitarbeitern, vollautomatischer Dosieranlage und der Möglichkeit, innerhalb Europas jeden Auftrag binnen 24 Stunden ausführen zu können.

Das größte Problem im Zuge des dafür nötigen umfangreichen Umbaus stellte der vorhandene Untergrund dar. Dieser war von Rissen übersäht und von Kabelschächten, die nicht entfernt werden konnten, durchsetzt. Es war davon auszugehen, dass er der Belastung durch die neuen Maschinen nicht standhalten würde, vor allem, weil in einer Färberei - im Gegensatz zu einer Spinnerei - auch Säure auf den Boden gelangen kann. Des Weiteren war unklar, was für Maschinen überhaupt in der Halle installiert werden sollten, da es sich um Prototypen handelte, die zum Zeitpunkt der Sanierung noch in Italien überarbeitet wurden.

Nach Ansicht des verantwortlichen Architekten und Sachverständigen Gerd Schüler aus Ebringen und dem ausführenden Unternehmen, der Firma E+I Industrieboden GmbH aus Meersburg sollte der alte Untergrund - so weit möglich - zunächst entfernt werden. Bei Probebohrungen stellte sich dann zusätzlich heraus, dass eine Asbestbelastung vorlag. Das Abfräsen durch eine Spezialfirma dauerte sechs Tage und verschlechterte die Qualität des Untergrundes zusätzlich.

Aufgrund des mittlerweile sehr engen Zeitplans und um für diesen Problemfall dem Bauherren trotzdem eine kostengünstige und gute Lösung bieten zu können, entschlossen sich Architekt und ausführendes Unternehmen schließlich für eine Lösung mit maxit ABS-Produkten.

Innerhalb von zwei Tagen baute die Firma E+I 52 Tonnen maxit ABS 402 als zementgebundenen Ausgleich auf die 1.000 m² Fläche ein. Grundiert wurde mit maxit plan ABS MD 16. Anschließend erfolgte eine zweimalige Beschichtung mit 13 Tonnen zementgebundenem maxit ABS 410. Vier Tage später brachte man maxit 160 Top Floor als Tiefenverfestiger. Alles wurde nach den Vorgaben von maxit verlegt. Durch die maxit Silo-Logistik konnte der enge Zeitplan ohne Probleme eingehalten werden.

Und sowohl Architekt als auch Verarbeiter zeigten sich mit der Lösung sehr zufrieden. "Ich kann sagen, dass wir eine Lösung gefunden haben, die den Bauherrn begeistert hat. Eine Topsache also", urteilte Wilfried Groß von der Firma E+I. "Ich kann mich dem nur anschließen. Es war eine schnelle, saubere Lösung, vor allem aber die richtige", so Gerd Schüler.

Weitere Infos über
maxit Deutschland GmbH,
Dieter Dieudonné,
D-79206 Breisach