maxit Wärmedämmung und Innenputze: Zuschlag für die "Arena Wetzlar" dank Speedy-Konzept
In 18-monatiger Bauzeit entstand in Wetzlar als integrativer Bestandteil der Gesamtbebauung Bahnhof Südseite die "ARENA WETZLAR". Der Bauherr, die Stadtentwicklungsgesellschaft Wetzlar, integrierte in die Multifunktionsarena acht VIP-Logen mit 146 Sitzplätzen auf Balkonen, 312 Business Seats mit separatem Business Club sowie großzügigem Gastronomiebereich und sechs Tagungsräume für bis zu 3.500 Teilnehmer. Als neues Zuhause für den Handball-Bundesligisten HSG Wetzlar bietet die neue Arena 4.000 Zuschauern Platz. Als multifunktionale Halle wird sie auch für Konzerte und Veranstaltungen aller Art mit bis zu 6.500 Besuchern genutzt. Lord of the Dance, Auftritte von Helmut Lotti, Joe Cocker und DJ Bobo sind nur einige Highlights aus dem Eröffnungsjahr.
Die Ausschreibungsphase gestaltete sich jedoch für maxit und die anbietende Firma Karaaslan aus Wetzlar äußerst schwierig. Die Firma Karaaslan als Verarbeiter war den Generalunternehmern durch entsprechend qualitative Arbeit zwar ausreichend bekannt, dennoch musste sie dem hohen Preisdruck, vor allem der osteuropäischen Firmen standhalten. Auch für maxit galt es, sich entsprechend mit seinen Qualitätsprodukten gegen Billiganbieter durchzusetzen. Schließlich gelang es der Fa. Karaaslan mit Unterstützung der maxit Objektberatung, für das maxit "Speedy-Konzept" und die Maschinentechnik den Zuschlag zu erhalten.
Wände aus Beton und KS-Steinen, welche für Gipsputz vorgesehen waren, wurden zunächst mit maxit prim Gipshaftgrund grundiert und anschließend mit Gips-Maschinenputz maxit ip 22 verputzt und geglättet. Hierbei wurde der maxit ip 22 über die maxit Siloförderanlage SFA, welche direkt unter das Silo geflanscht war, trocken bis zur Putzmaschine gefördert und dieses teilweise bis zu 150 Meter. Feucht- und Nassräume erhielten den Kalk-Zement-Putz maxit ip 18, der über die maxit Silomischpumpe SMP in die entsprechenden Räume gefördert wurde. Auch hier wurden problemlos Strecken von 120-150 Meter überwunden.
Parallel begann die Firma Karaaslan damit, das Wärmedämmverbundsystem anzubringen. Hier galt es aufgrund der Preiskonstellation wirtschaftlich und rationell zu arbeiten. Mit dem maxit Mineralwolle Lamellensystem Speedy und entsprechender Silotechnik konnte maxit hier die Lösung bieten.
Die Dämmplatten wurden in Teilflächenverklebung verlegt. Hierbei brachte man den Klebemörtel maxit multi 285 über die Silomischpumpe SMP wulstförmig direkt auf die Wand. Förderweiten des Mörtels von 80-100 Meter waren für die Maschinentechnik kein Problem. Da es sich hier um einen Neubau mit tragfähigem Untergrund handelte, konnte bei einer Gebäudehöhe von 18 m auf eine Verdübelung verzichtet werden.
Im Anschluss wurde die Gewebespachtelung ausgeführt. Der Verarbeiter brachte hier Armierungsmörtel maxit multi 285 maschinell auf und bettete anschließend das maxit Armierungsgewebe MW ein. Als mineralischer Edelputz kam maxit ip color 44K zum Einsatz, der als Schlussbeschichtung einen maxit Siliconharzanstrich erhielt.
Als problematisch sollte sich die Sockeldämmung darstellen. Der Brandschutz sah vor, dass die Mineralwolledämmung bis 10 cm in das Erdreich verlaufen sollte. Zusätzlich befindet sich das Objekt noch direkt an der Lahn. Doch auch hier hatte maxit mit maxit AD-1K-Außendicht als flexible, aus einer Komponente bestehende Abdichtung, gestrichen mit maxit Siliconharzfarbe, die Lösung.
Fazit der Firma Karaaslan: "Dank des maxit Speedy-Konzepts, der maxit Maschinentechnik und der Unterstützung durch die maxit Objektberatung konnten wir den Auftrag im heimischen Raum lassen und so schnell wie möglich ausführen. Ohne diese Komponenten hätten wir den Auftrag überhaupt nicht ausführen können."
Weitere Infos über
maxit Deutschland GmbH,
Dieter Dieudonné,
D-79206 Breisach