Das elektrische Messgerät "Hydrotest G 812" von DNS-Denzel liefert auf Knopfdruck beliebig viele, exakte Messergebnisse für alle wichtigen Estrich- und Putzarten.
Parkettleger müssen laut VOB C, DIN 18356, DIN 18365 und DIN 18367 die Belegreife des Estrichs und damit auch seinen Feuchtegehalt prüfen. Dazu wird trotz bekannter Probleme noch immer die CM-Feuchtemessung, die jeder beliebig auslegen kann, zur Beweissichernden Bestimmung der Untergrundfeuchte herangezogen. Ein nicht unerhebliches Risiko, das schon vielen Bodenlegern teuer zu stehen gekommen ist. Hauptproblem ist, dass die Verantwortlichkeit für die Belegreife ausschließlich beim Bodenleger liegt - dieser aber in aller Regel weder die Estrich-Kenndaten kennt, sie nicht bestimmen kann und nur einmal an einem einzigen Messpunkt die CM-Feuchtemessung durchführen kann. Dabei ist bekannt, dass jeder neu eingebrachte Estrich anders und unterschiedlich schnell austrocknet. Weitaus zuverlässigere Messergebnisse liefern elektrische Feuchtemessgeräte, wie das "Hydrotest G 812" von DNS-Denzel. Es liefert auf Knopfdruck binnen Sekunden exakte Messergebnisse für alle wichtigen Estrich- und Putzarten und ist an beliebig vielen Messpunkten einsetzbar. Das "Hydrotest G 812" beruht auf dem kapazitiven Messprinzip. Die Messelektroden müssen nicht in den Estrich eingeschlagen, sondern lediglich in Kontakt mit dem zu messenden Material gebracht werden. Beim Messvorgang wird ein hochfrequentes elektrisches Feld erzeugt, mit dem eine Kapazität abhängig von der Dielektrizitätskonstanten des Materials ermittelt wird.
Durch eine materialspezifische Kalibrierung wird die Feuchte direkt in Gewichts-Prozent angezeigt. Grundlage für die Kalibrierung sind Vergleichsmessungen nach dem Trockenschrankverfahren, das anerkanntermaßen das genaueste Messverfahren zur Bestimmung des Feuchtegehaltes in Baustoffen ist.
Das "Hydrotest G 812" ist leicht zu bedienen. Am Materialwahlknopf kann der Bodenleger den zu prüfenden Baustoff auswählen. Dann wird das Gerät eingeschalten und auf die Estrichfläche gehalten. Die Messung erfolgt mit einer Tiefenwirkung bis ca. 6 cm im Baustoff. Der Feuchtegehalt wird binnen zwei Sekunden in Gewichts-Prozent in einer Skala angezeigt. Der große Vorteil des "Hydrotest G 812" ist, dass man viele Messungen fast zeitgleich an verschiedenen Stellen vornehmen kann, ohne den Baustoff zerstören zu müssen.
In der Standardversion stehen Trockenschrank-Kennwerte von Zementestrich, Anhydritestrich, Fliessanhydritestrich, Gipsputz, Kalkzementputz, B-25-Beton, B-35-Beton und Terrazzo zur Verfügung. Auf Wunsch kann das "Hydrotest G 812" auch mit weiteren Trockenschrank-Kennwerten der Schnellestriche Ardurapid 85, Cereplan 35, Sopro B5, Uzin NC 190 sowie der Ausgleichsmasse Ardex K 80 ausgeliefert werden. Das "Hydrotest G 812" kann zudem individuell mit weiteren Trockenschrank-Kennwerte kalibriert werden.
Das "Hydrotest G 812" wurde von der Universität Weimar geprüft wobei maximale Abweichungen von den Trockenschrank-Kennwerten bei normgerechtem Zementestrich + 0,2 %, bei Anhydritestrichen von + 0,1 % sowie bei Anhydritestrich und Fliessanhydridestrich + 0,4 % bestätigt werden.
Elektronische Feuchtigkeitsmessgeräte liefern auf Knopfdruck binnen Sekunden exakte Werte.
Das DNS-Messverfahren beruht auf dem kapazitiven Messprinzip. Beim Messvorgang wird ein hochfrequentes elektrisches Feld erzeugt, mit dem eine Kapazität abhängig von der Dielektrizitätskonstanten des Materials ermittelt wird. Bilder: DNS Denzel 