Linde Material Handling weiht neues Entwicklungszentrum ein Investition in die Zukunft

Aschaffenburg, 25. Mai. 2007. Mit rund 100 geladenen Gästen weihte Linde Material Handling am 25. Mai offiziell das neue Ent-wicklungszentrum am Standort Aschaffenburg ein. Dr. Stefan Rinck, Sprecher der Geschäftsführung von Linde Material Handling, be-zeichnete das Gebäude als Keimzelle für zukünftigen Unterneh-menserfolg.
Rund 10 Millionen Euro investierte Linde Material Handling in drei Neubauten sowie die Integration eines bestehenden Gebäudes. Nach knapp anderthalbjähriger Bauzeit waren die Räumlichkeiten bereits Ende 2006 bezogen worden. Die Bauwerke bieten auf knapp 10.000 Quadratmeter Fläche für Büros, Prüfstände, Werk-stattbereiche, Montageflächen und die Musterbauwerkstatt. Ein Großteil der Räume ist flexibel nutzbar und erlaubt die räumliche Vernetzung der Entwicklungsabteilungen mit den übrigen, am Entwicklungsprozess beteiligten Unternehmensbereichen. Die In-vestition ist gleichzeitig ein Bekenntnis zum High-Tech-Standort Deutschland und der Region Bayerischer Untermain.

Die Entwicklung von Flurförderzeugen bei Linde Material Handling ist heute ein Prozess, an dem von Anfang an nicht nur Entwicklungsin-genieure, sondern Mitarbeiter aus den Abteilungen Produktion, Ein-kauf, Qualität, Kundendienst sowie Marketing und Vertrieb beteiligt sind. „Auf diese Weise werden in einem sehr frühen Stadium des Entwicklungsprozesses Markterfolg und Machbarkeit einer Idee ge-prüft und anschließend über die Realisierung entschieden“, so Rinck. Richtschnur für alle Neuentwicklungen sei das Programm iPEP (in-novativer Produkt-Entwicklungs-Prozess). Dessen erklärtes Ziel ist es, die Entwicklungsdauer zu verkürzen, Entwicklungskapazitäten zeitlich nach vorne zu verlagern und die Produktkosten bei Serien-start zu reduzieren. „Wir wollen am Anfang der Entwicklung noch mehr forschen und erproben, da zu diesem Zeitpunkt konzeptionelle Änderungen vergleichsweise kostengünstig sind“, erläutert Rinck. Bei den ersten, nach iPEP entwickelten Fahrzeugen, dem Elektrostapler E12 bis E20 und dem Diesel- und Treibgasstapler H14 bis H20,hätten sich die neuen Prozessstrukturen als erfolgreich erwie-sen.

Mit der größten Einzelinvestition seit der umfassenden Modernisie-rung und Reorganisation der Fertigungs- und Montagebereiche in den Jahren 2000 bis 2002 will Linde Material Handling seine Position als Anbieter führender technologischer Lösungen für mehr Wirt-schaftlichkeit weiter ausbauen. Gleichzeitig stellt der Hersteller die Weichen für eine Erweiterung seines Produktprogramms, um den Anforderungen der Wachstumsmärkte in Nordamerika, Asien und Osteuropa in Zukunft noch besser zu entsprechen.

Die Linde Material Handling GmbH mit Unternehmenssitz in Aschaffenburg zählt zu den weltweit führenden Herstellern von Staplern und Lagertechnikgerä-ten und ist gleichzeitig einer der bedeutendsten Produzenten von hydrostati-schen und elektrischen Antrieben, die sowohl in den eigenen Staplern sowie in Bau-, Land- und Forstmaschinen zum Einsatz kommen. Die Linde Material Handling GmbH ist Teil der KION Group, die mit den Staplermarken Linde, STILL und OM Marktführer für Flurförderzeuge in Europa ist und weltweit an zweiter Stelle steht.


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