Wenn man von einem Fenster redet, meint man eine Öffnung in einem Gebäude um Licht und Luft herein zu lassen oder um heraus zu schauen. Im althochdeutschen heißt Fenster auch (augadoro ) Augentor. Am Anfang gab es in den Wänden nur offene Fensterlöcher mit runden, ovalen oder quadratischen Formen. Über die Öffnungen wurden Häute, Leinen oder Pergament gespannt. Mit der Erfindung des Glases entstand auch eine Kunstepoche die von 1000 bis 1200 nach Christi, bis hin zu 13 Jahrhundert beibehalten wurde. Die romanische Baukunst mit ihren Rundbögen. Im Mittelalter zur Zeit der Gotik entstanden die ersten schmiedeeisernen Fensterrahmen. Von da an entwickelten sich die Fensterverglasungen rasend schnell. Ob Glasmalerei, Ornament Glas oder Mosaik gerade in der Gotik wurden diese Techniken für Kirchenfenster und Profanbauten genutzt. Dann gäbe es noch den Jugendstil mit seinem Sprossenfenster.
Die Entwicklung ging weiter von Bleiglasfenster bis hin zu Butzenscheiben. In der heutigen Zeit sind hier in Europa die Einfachfenster die meist genutzten Fenstertypen, gefolgt von dem Doppelfenster. Die Fensterrahmen bestehen hauptsächlich aus Holz, Kunststoff oder Aluminium. Ein Fenster muss heutzutage wärmedämmend, winddichtheit und schallgeschützt sein. Diese Eigenschaften hat das Isolierglasfenster, dass eine Anordnung aus zwei Glasscheiben hat, und Luftdicht mit Gas oder getrockneter Luft im Fensterrahmen eingebunden ist.